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VermietenPlus ist die Hausverwaltungs-Software, die aus der ehemaligen Plattform vermietet.de hervorgegangen ist. Seit Scout24 im Mai 2021 den Berliner Anbieter Zenhomes mehrheitlich übernommen hat, läuft das Tool unter der Marke ImmoScout24. Frühere EigentümerPlus-Kunden wurden ab 2022 schrittweise migriert, das Rebranding zur Marke „VermietenPlus von ImmoScout24″ ist seit etwa 2024 abgeschlossen. Zielgruppe sind private Vermieter mit einer Handvoll Wohneinheiten, die ihre Buchhaltung, Nebenkostenabrechnung und Anlage V aus einer Hand erledigen wollen.
Das Angebot klingt vernünftig: kostenlose Basisversion, Premium ab 9,90 Euro pro Monat, lineare Skalierung mit 0,99 Euro pro weiterer Einheit. In der Praxis trübt sich das Bild deutlich. Trustpilot bewertet VermietenPlus mit 1,4 von 5 Sternen bei 72 Reviews (Stand Februar 2026), und Nutzer berichten reihenweise von Bugs in der Nebenkostenabrechnung nach der ImmoScout24-Migration sowie von Support-Tickets, die über eine Woche unbeantwortet bleiben. Genau das macht VermietenPlus zur Wackel-Empfehlung: günstig, ja, aber mit ernsthaften Qualitätsproblemen im Kern-Feature.
Wir haben uns das Tool angesehen, die Community-Stimmen geprüft und die Pricing-Seite live verifiziert. Das ist unser ehrliches Bild für 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Freemium-Modell mit kostenloser Basisversion, Premium-Einstieg bei 9,90 Euro pro Monat
- Monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit, lineares Pricing mit 0,99 Euro pro weiterer Einheit
- Mobile Apps für iOS (4,1 Sterne, 261 Reviews) und Android (3,2 Sterne, 346 Reviews) deutlich besser bewertet als die Plattform selbst
Ehrliche Nachteile:
- Trustpilot 1,4 von 5 Sternen bei 72 Reviews, wiederkehrende Beschwerden zur Stabilität
- Bugs in der Nebenkostenabrechnung nach der ImmoScout24-Migration, also genau im Kern-Feature
- Support-Tickets bleiben laut Trustpilot und Foren häufig über eine Woche unbeantwortet
Perfekt für dich, wenn du Privatvermieter mit 1 bis 5 Einheiten bist, bereits im ImmoScout24-Ökosystem unterwegs bist und ein günstiges Tool für Buchhaltung plus Anlage V suchst.
Nicht ideal, wenn du eine fehlerfreie Nebenkostenabrechnung als nicht verhandelbar betrachtest, DATEV-Export brauchst, WEG verwaltest oder ein verlässliches Mieterportal erwartest.
Unser Urteil in einem Satz: VermietenPlus ist die billige Eintrittskarte ins ImmoScout24-Ökosystem, aber für eine ernsthafte Verwaltung deiner Mieten ist das Tool aktuell zu wackelig.
Was kostet VermietenPlus?
Die Preisstruktur von VermietenPlus ist übersichtlich. Es gibt eine kostenlose Basisversion mit eingeschränktem Funktionsumfang und ein Premium-Abo, das linear mit der Anzahl deiner Einheiten skaliert. Genaue Limits der Free-Version dokumentiert der Anbieter auf der Landingpage nicht öffentlich, in der Praxis fehlen dort aber die wichtigsten Abrechnungs-Features.
Preistabelle und Tarifvergleich
Kostenlose Basis
- Objekt- und Mieterstammdaten verwalten
- Cloud-Dokumentenablage
- Mietersuche-Integration in ImmoScout24
- Keine Nebenkostenabrechnung
- Kein Anlage-V-Export
- Keine Bankanbindung
Premium-Abo
- Nebenkostenabrechnung
- Bankanbindung mit Read-Only-Zugriff
- OCR-Belegerfassung
- Digitale Unterschrift (eSign)
- Anlage-V-Export für die Steuererklärung
- Jede weitere Einheit 0,99 EUR/Monat
Für Privatvermieter mit mehr als einer Wohnung führt am Premium-Abo kein Weg vorbei. Die Free-Version kennt weder Nebenkostenabrechnung noch Bankanbindung. Mit 9,90 Euro plus 0,99 Euro pro weiterer Einheit ist das einer der niedrigsten Einstiegspreise im Vergleich.
Kosten nach Portfoliogröße
Privatvermieter mit 1 Wohnung
private_vermieter
9,90 EUR/Monat
Gesamt
Privatvermieter mit 5 Wohnungen
private_vermieter
13,86 EUR/Monat
Gesamt
Semi-Profi mit 10 Wohnungen
semi_profi
18,81 EUR/Monat
Gesamt
Zehn Wohnungen für unter 20 Euro im Monat unterbieten praktisch alle Wettbewerber. Ab 15 bis 20 Einheiten holst du mit Profi-Tools wie Immoware24 aber deutlich mehr Funktionsumfang heraus, weil bei VermietenPlus dann DATEV-Export, Mahnwesen und Mandantenfähigkeit fehlen.
Vertrag und Kündigung
Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist liegen jeweils bei einem Monat. Das Abo verlängert sich laut ImmoScout24-AGB automatisch, du musst aktiv kündigen.
Hinweis aus der Community: Nach Tarifumstellungen war der Zugriff auf eigene Daten zeitweise an ein Zwölf-Monats-Abo gekoppelt. Wer historische Buchungen exportieren will, sollte das vor der Kündigung dokumentieren.
Funktionen von VermietenPlus
VermietenPlus deckt die Basis-Bedürfnisse eines privaten Vermieters ab, lässt aber alles weg, was nach Profi-Verwaltung riecht. Das ist kein Zufall, sondern der Kern der Positionierung: günstiges Werkzeug für Hobby-Vermieter im ImmoScout24-Universum.
1. Nebenkostenabrechnung
Die digitale Nebenkostenabrechnung ist das beworbene Herzstück und gleichzeitig die größte Baustelle. Das System speichert deinen Umlageschlüssel, ordnet umlagefähige Kosten automatisch zu und erzeugt eine rechtssichere Abrechnung. In der Realität berichten Nutzer auf Trustpilot und in Foren reihenweise, dass nach der ImmoScout24-Migration Werte nicht korrekt übernommen werden, Zähler-Daten verloren gehen oder sich Abrechnungen nicht abschließen lassen. Das ist gerade in einem Tool, dessen ganze Daseinsberechtigung an dieser Funktion hängt, ein ernsthaftes Problem. Bevor du dich auf die Abrechnung verlässt, solltest du eine komplette Abrechnungsperiode mit Echt-Daten gegenprüfen.
2. Mietverwaltung und Bankanbindung
Die Mietverwaltung selbst funktioniert solide. Du legst Objekte und Wohneinheiten an, verknüpfst Mieter, hinterlegst Verträge und kannst die optionale Bankanbindung als Read-Only-Zugriff aktivieren. Eingehende Mietzahlungen werden automatisch zugeordnet, das Dashboard zeigt dir, wer im Verzug ist. Read-Only hält das Risiko gering, schließt aber ein automatisches Mahnwesen mit echten Forderungs-Workflows aus.
3. Anlage-V-Export für die Steuererklärung
Der Anlage-V-Export ist für viele private Vermieter der eigentliche Kaufgrund. Du gibst alle Einnahmen und Werbungskosten ins Tool, am Jahresende exportierst du die Daten in das Format der Steuer-Anlage V und überträgst sie in ELSTER oder dein Steuerprogramm. Das spart dir die manuelle Excel-Arbeit und reduziert Übertragungsfehler. Einen DATEV-Export für deinen Steuerberater gibt es aber nicht, was VermietenPlus für die Zusammenarbeit mit Profis ausschließt.
4. Mobile App für iOS und Android
Auf der Landingpage wird die Mobile App nur am Rande beworben, sie existiert aber sehr wohl. Die iOS-Variante steht bei 4,1 Sternen aus 261 Bewertungen, die Android-App bei 3,2 Sternen aus 346 Bewertungen. Beide Apps werden deutlich besser bewertet als die Web-Plattform selbst. Das deutet darauf hin, dass die mobilen Workflows aktiver gepflegt werden als die Browser-Oberfläche.
5. Integration ins ImmoScout24-Ökosystem
Hier liegt der einzige strukturelle Vorteil. Bei einer Neuvermietung erstellst du das Exposé direkt im Tool und lädst es bei ImmoScout24 hoch. Bonitätsabfragen und Mieter-Kommunikation laufen aus derselben Oberfläche. Wer auf ImmoScout24 inseriert, spart sich Doppel-Login und doppelte Datenpflege. Wer nur Bestand verwaltet und selten neu vermietet, merkt wenig davon.
6. Was fehlt
Die Liste der nicht vorhandenen Funktionen ist lang. Kein DATEV-Export, kein Mahnwesen, kein Mieterportal, keine WEG-Verwaltung, keine Heizkostenabrechnung, keine Mandantenfähigkeit. Das positioniert VermietenPlus klar im Bereich Privatvermieter mit eigener Wohneinheit-Verwaltung. Für jede Form von gewerblicher Hausverwaltung ist das Tool ungeeignet, und sobald du in WEG-Strukturen oder mit mehreren Eigentümern arbeitest, brauchst du etwas anderes.
Datenschutz und Sicherheit
Beim Datenschutz wird es dünn. Den konkreten Hosting-Standort dokumentiert VermietenPlus auf Landingpage und AGB nicht, der Anbieter spricht nur von Verschlüsselung per SSL und AES 256 Bit. Da die Immobilien Scout GmbH in Berlin sitzt und deutschem Datenschutzrecht unterliegt, liegt EU-Hosting nahe. Eine Bestätigung mit Stand 2026 fehlt, und für ein Tool, das Bankdaten, Mietverträge und Bonitätsinfos verarbeitet, ist das ein Schwachpunkt.
Positiv: Die Bankanbindung läuft konsequent als Read-Only, du kannst sie auch weglassen und alles manuell buchen. Einen AV-Vertrag erhältst du auf Anfrage über den ImmoScout24-Support. Für Privatvermieter mit wenigen Einheiten reicht das, für professionelle Hausverwaltungen mit Compliance-Anforderungen nicht.
Für wen ist VermietenPlus geeignet?
Vorteile
- Perfekt für dich, wenn du 1 bis 5 Wohnungen besitzt und ein günstiges Tool für Buchhaltung plus Anlage V suchst
- Perfekt, wenn du sowieso regelmäßig auf ImmoScout24 inserierst und den Single-Sign-On nutzen willst
- Perfekt, wenn du monatlich kündbar sein willst und keine Lust auf Jahresverträge hast
- Perfekt, wenn du mobile Workflows brauchst und mit der App ein gutes Stück mehr Komfort findest als am Desktop
- Perfekt, wenn dir ein simples Pricing wichtig ist, das mit jeder Wohnung linear weiterläuft
Nachteile
- Nicht ideal, wenn du eine fehlerfreie Nebenkostenabrechnung als Knock-out-Kriterium betrachtest
- Nicht ideal, wenn du DATEV-Export für deinen Steuerberater brauchst
- Nicht ideal, wenn du WEG verwaltest oder Mandantenfähigkeit brauchst
- Nicht ideal, wenn du auf schnellen, persönlichen Support angewiesen bist
Typische VermietenPlus-Nutzer
Der ImmoScout24-Stammkunde mit drei Wohnungen. Vermietet seit Jahren über das Portal, kennt die Oberfläche, will die Buchhaltung nicht mehr in Excel führen. Für den ist VermietenPlus ein naheliegender Schritt, weil er sowieso schon im Ökosystem lebt. Wenn die Nebenkostenabrechnung stabil läuft, hat er alles was er braucht.
Die nebenberufliche Vermieterin mit fünf Einheiten. Verwaltet die Mieten neben dem Hauptjob und will eine günstige App, die ihr die Anlage V abnimmt. Für sie zählt vor allem der Anlage-V-Export. Sie nutzt die mobile App auf dem Weg zur Arbeit und zahlt mit 13,86 Euro im Monat wenig.
Der wachsende Privatvermieter mit 10 Wohnungen. Hier wird es schwierig. Solange alles glatt läuft, sind 18,81 Euro im Monat ein Schnäppchen. Aber bei zehn Einheiten kann ein Bug in der Nebenkostenabrechnung schon richtig wehtun, und die fehlenden Profi-Features wie Mahnwesen oder DATEV-Export werden spürbar. Für diese Größe ist eher ein Wechsel zu immocloud oder objego sinnvoll.
Im Praxistest
Wir haben uns die Plattform angesehen, das Verhalten an einem Test-Objekt nachgestellt und gleichzeitig die Stimmen aus Trustpilot und Foren ausgewertet. Das Bild ist gemischt, mit einer klaren Tendenz zu: im Kern-Feature stimmt etwas nicht.
Was uns überzeugt hat
Die Anlage neuer Objekte und Wohneinheiten geht zügig von der Hand, das Dashboard zeigt nach wenigen Klicks Cashflow, Mieteingänge und Leerstandsquote. Die Read-Only-Bankanbindung läuft sauber, die automatische Zuordnung von Mietzahlungen funktioniert bei klar gekennzeichneten Verwendungszwecken zuverlässig. Auch die mobile App war im Kurztest schneller und aufgeräumter als die Browser-Oberfläche, was die deutlich besseren App-Bewertungen erklärt.
Was uns im Test gestört hat
Die Browser-Oberfläche reagiert spürbar träge. Mehrere Trustpilot-Reviews beschreiben das mit „hängt bei jedem Buchstaben“, und das deckt sich mit unserem Eindruck. Bei der Nebenkostenabrechnung haben wir nach der Eingabe von Heiz- und Wasserwerten Anzeigefehler gesehen, die sich erst nach einem Neuladen korrigieren ließen. Das ist genau das Pattern, das die Community in den Reviews kritisiert. Wenn du auf die Abrechnung wirklich angewiesen bist, ist das ein konkretes Problem.
Der zweite Schwachpunkt ist der Support. Tickets laufen über das allgemeine ImmoScout24-Hilfecenter, und sowohl auf Trustpilot als auch in Vermieter-Foren ist die durchgängige Aussage: Antworten kommen oft erst nach mehr als einer Woche, manchmal gar nicht. Bei einer Software für 9,90 Euro im Monat wäre Reaktionszeit kein Wettbewerbsvorteil. Sie ist aber ein Hygiene-Faktor, gerade bei einem Bug in der Nebenkostenabrechnung.
Ein Tipp für den produktiven Einsatz
Wenn du VermietenPlus produktiv nutzt, exportiere am Ende jeder Abrechnungsperiode deine Daten und sichere alle Belege parallel in deiner eigenen Cloud. So bist du unabhängig von der nächsten Migration oder einem etwaigen Tarifumbau und hast jederzeit einen Recovery-Punkt, falls die Plattform Werte verliert.
Unser Fazit zu VermietenPlus
Redaktions-Score: 2,7 / 5,0 (Ausreichend) | Kosten: 70 | Funktionsumfang: 55 | Bedienbarkeit: 50 | Support: 35 | Schnittstellen: 50 | Skalierbarkeit: 50
Stärken
- Freemium-Einstieg ab 0 Euro
- Lineares, transparentes Pricing
- Solide mobile Apps für iOS und Android
- Integration ins ImmoScout24-Ökosystem
Schwächen
- Trustpilot 1,4 von 5 bei 72 Bewertungen
- Bugs in der Nebenkostenabrechnung
- Support reagiert oft erst nach über einer Woche
VermietenPlus Erfahrungen
Die Nutzer-Stimmen zu VermietenPlus gehen je nach Kanal auseinander. Trustpilot ist hart, die App-Stores sind freundlicher.
Trustpilot mit 1,4 von 5 Sternen bei 72 Reviews (Stand Februar 2026) ist das schlechteste Signal. Die Kritikpunkte wiederholen sich: Bugs in der Nebenkostenabrechnung nach der Migration, Datenverluste bei Tarifumstellungen, langsame Support-Reaktionen. Auffällig sind Kunden, die das alte vermietet.de positiv erinnern und nach dem Wechsel unzufrieden sind. Das deutet auf eine Migration hin, die technisch nicht sauber abgeschlossen wurde.
In den Vermieter-Foren kommen ähnliche Signale: Die Browser-Oberfläche gilt als „zunehmend unübersichtlich“, Workflows brauchen mehr Schritte als früher. Positiv loben Foren-Teilnehmer den günstigen Preis und die einfache Anlage-V-Logik.
Die App-Bewertungen zeigen ein anderes Bild: iOS 4,1 von 5 aus 261 Reviews, Android 3,2 von 5 aus 346 Reviews. Deutlich besser als die Plattform-Bewertung. Für viele Nutzer ist die App der bessere Zugang als die Web-Oberfläche.
Wer einsteigt, sollte zwei Annahmen machen. Erstens: Die Nebenkostenabrechnung läuft beim ersten Durchlauf nicht zu hundert Prozent fehlerfrei und braucht Gegenprüfung. Zweitens: Der Support ist kein verlässlicher Notfall-Anker. Wenn beides für dich akzeptabel ist, ist VermietenPlus eine günstige Option.
Alternativen zu VermietenPlus
VermietenPlus ist günstig, hat aber substanzielle Schwächen. Je nach deiner Situation gibt es bessere Optionen, die zu vergleichbaren Preisen mehr Qualität liefern.
objego, besser für Einsteiger mit 1 bis 3 Wohnungen: objego hat eine dauerhaft kostenlose Free-Version mit funktionierender Nebenkostenabrechnung. Für reine Privatvermieter mit kleinem Portfolio ist das der direkte Konkurrent und meist die bessere Wahl, weil du nicht erst den 9,90-Euro-Einstieg zahlen musst.
immocloud, besser für wachsende Bestände ab 5 Einheiten: immocloud kostet zwar mehr, liefert dafür eine klare Tarifstruktur, KI-Belegimport, ein Mieterportal und einen DATEV-Export. Wer mit dem Portfolio wächst und sich nicht in zwei Jahren erneut nach einer Software umsehen will, fährt mit immocloud besser.
vermieter1.de, besser wenn die Nebenkostenabrechnung dein Hauptthema ist: vermieter1 ist auf die Nebenkostenabrechnung spezialisiert und macht genau dieses eine Thema verlässlich. Wenn du sonst kein vollumfängliches Tool brauchst, sondern eine fokussierte BKA-Lösung ohne Bug-Risiko, ist vermieter1 der pragmatische Pfad.
objego, besser für Kleinvermieter mit Wunsch nach mehr Stabilität: objego spielt in der gleichen Liga wie VermietenPlus, ist dauerhaft mit kostenloser Free-Version verfügbar und hat eine klar positionierte Privatvermieter-Zielgruppe. Wer dem ImmoScout24-Ökosystem skeptisch gegenübersteht und etwas Eigenständiges sucht, findet hier eine solide Alternative.
Einrichtung
VermietenPlus einrichten
Account anlegen
Objekte und Wohneinheiten erfassen
Mieter und Mietverträge hinterlegen
Bankanbindung aktivieren (optional)
Erste Nebenkostenabrechnung testen
Typische Stolpersteine: Der erste ist die Zuordnung der Umlageschlüssel. Wenn deine Heizkosten nach Wohnfläche und nicht nach Verbrauch verteilt werden, musst du das pro Wohneinheit korrekt hinterlegen, sonst sieht die Abrechnung am Jahresende komisch aus. Der zweite Stolperstein sind Anzeigefehler nach Eingabe größerer Datensätze. Lade die Seite einmal neu, bevor du Werte freigibst, das spart später Korrekturschleifen.
Häufig gestellte Fragen zu VermietenPlus
Die kostenlose Basisversion kostet 0 Euro. Das Premium-Abo startet bei 9,90 Euro pro Monat für die erste Wohneinheit. Jede weitere Einheit kostet 0,99 Euro pro Monat. Bei zehn Einheiten landest du also bei 18,81 Euro im Monat. Das Abo ist monatlich kündbar.
Ja, im Kern schon. vermietet.de war die ursprüngliche Marke der Zenhomes GmbH. Nach der Übernahme durch Scout24 im Mai 2021 wurde das Tool schrittweise in das ImmoScout24-Ökosystem integriert und seit etwa 2024 unter dem Namen VermietenPlus von ImmoScout24 vermarktet. Bestehende Konten wurden migriert.
Nein. VermietenPlus zielt klar auf private Vermieter ab. WEG-spezifische Funktionen wie Eigentümerversammlung, Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnung oder Sondereigentumsverwaltung fehlen. Wenn du eine Eigentümergemeinschaft verwaltest, schau dir Tools wie Haufe PowerHaus oder Immoware24 an.
Hier liegt aktuell die größte Schwachstelle. Auf Trustpilot und in Vermieter-Foren berichten Nutzer wiederkehrend, dass nach der ImmoScout24-Migration Werte nicht korrekt übernommen werden oder Abrechnungen sich nicht abschließen lassen. Wir empfehlen, eine komplette Abrechnungsperiode mit Echt-Daten gegenzuprüfen, bevor du dich auf das Tool verlässt.
Ja, beide. Die iOS-App ist mit 4,1 von 5 Sternen aus 261 Reviews bewertet, die Android-App mit 3,2 von 5 Sternen aus 346 Reviews. Auffällig: Die Apps werden deutlich besser bewertet als die Web-Plattform und sind für viele Nutzer der angenehmere Zugang zum Tool.
Nein, einen DATEV-Export gibt es nicht. VermietenPlus liefert nur den Anlage-V-Export für deine eigene Steuererklärung. Wenn dein Steuerberater zwingend DATEV-Daten braucht, ist VermietenPlus nicht das richtige Tool, dann sind immocloud oder fokussierte Profi-Lösungen besser.
Der Support läuft über das ImmoScout24-Hilfecenter. Die Community-Stimmen sind klar: Antwortzeiten von über einer Woche kommen häufig vor, manchmal bleiben Tickets unbeantwortet. Wer auf schnellen, persönlichen Support angewiesen ist, sollte das einplanen oder ein anderes Tool wählen.
Quellen und Transparenz
Dieser Test beruht auf einer Kombination aus offiziellen Anbieter-Angaben, einem eigenen Hands-on-Check des Tools und der Auswertung öffentlicher Nutzer-Stimmen. Alle Preise wurden am 20. Mai 2026 gegen die offizielle Landingpage von ImmoScout24 verifiziert.
- Offizielle Landingpage: VermietenPlus auf ImmoScout24 (Pricing-Stand 2026-05-20)
- Impressum und AGB der Immobilien Scout GmbH, Berlin: ImmoScout24 AGB
- Trustpilot-Bewertungen zu VermietenPlus, Stand Februar 2026, 72 Reviews, Durchschnitt 1,4 von 5 Sternen
- App-Store-Bewertungen für VermietenPlus: iOS 4,1 von 5 (261 Reviews), Android 3,2 von 5 (346 Reviews)
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