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hellohousing

Zuletzt aktualisiert:
74

Gut

Redaktionsscore

hellohousing im Test: Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung ab 4,50 €, als einziger Anbieter mit integrierter Funkzähler-Anbindung. Ehrlicher Erfahrungsbericht.

Bewertungsübersicht

Unsere Methodik
Redaktions-Score
74 /100

Gut

Kosten & Preistransparenz
82/100
Funktionsumfang
78/100
Bedienbarkeit & UX
80/100
Support & Schulung
70/100
Schnittstellen & Integration
55/100
Skalierbarkeit & Zukunft
60/100
Kosten & Preistransparenz 25%
Funktionsumfang 25%
Bedienbarkeit & UX 15%
Support & Schulung 15%
Schnittstellen & Integration 10%
Skalierbarkeit & Zukunft 10%
Community-Stimmung

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Für wen ist dieser Anbieter geeignet?

🏠

Private Vermieter (1–5 Einheiten)

✅ Gut geeignet

Kernzielgruppe: Nebenkosten- und HeizkostenV-konforme Abrechnung ab 4,50 € im Monat, 30 Tage ohne Zahlungsmittel testbar.

🏢

Semi-Profis (5–20 Einheiten)

⚠️ Bedingt geeignet

Professional deckt 5 und mehr Immobilien mit je bis zu 50 Einheiten ab, ohne Mahnwesen und DATEV-Export stößt die Buchhaltung aber an Grenzen.

🏗

Hausverwaltungen (20–100+)

❌ Weniger geeignet

Kein Mandanten-System, keine DATEV-Schnittstelle, Tarifstruktur klar auf wenige eigene Objekte ausgelegt.

🏛

WEG-Verwaltung

❌ Weniger geeignet

Keine WEG-Funktionen: kein Wirtschaftsplan, keine Eigentümerversammlung, kein Eigentümerportal.

Das Wichtigste in Kürze

Top 3 Vorteile
  • Bindet Funkzähler direkt in die Software ein: Verbrauchsdaten laufen automatisch in Heizkosten- und Nebenkostenabrechnung, die monatliche Verbrauchsinfo (UVI) für deine Mieter entsteht nebenbei
  • Heizkostenabrechnung nach Heizkostenverordnung inklusive CO2-Kostenaufteilung machst du selbst, ohne Messdienstleister wie ista oder Techem
  • Fairer Einstieg: ab 4,50 € im Monat, monatlich kündbar, 30 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte
Ehrliche Nachteile
  • Das Funkzähler-Argument gilt nur im teuersten Tarif Professional für 19,50 € im Monat, und die Zähler-Hardware kaufst du obendrauf: allein das Gateway kostet 289 €
  • Mahnwesen und DATEV-Export fehlen, eine native App gibt es nicht, und je Mietverhältnis lässt sich nur ein Mietername sauber führen
Perfekt für dich, wenn: du als privater Vermieter Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung komplett selbst machen willst und die Zählerstände nicht länger per Hand ablesen möchtest.
Nicht ideal, wenn: du eine WEG verwaltest, mehr als eine Handvoll Objekte betreust oder deine Buchhaltung direkt an den Steuerberater übergeben willst.
Unser Urteil in einem Satz: Die konsequenteste Selbstabrechner-Software für private Vermieter mit eigenem Haus, solange du den Professional-Tarif und die Hardware-Kosten für den Funkzähler-Vorteil von Anfang an einpreist.

Was kostet hellohousing?

hellohousing kostet zwischen 4,50 € und 19,50 € im Monat, je nachdem, wie viele Immobilien du verwaltest und ob du die Funkzähler-Funktionen brauchst. Alle Tarife sind monatlich kündbar, und der Anbieter sagt auf der eigenen Seite ausdrücklich zu: keine Einrichtungsgebühr, keine versteckten Kosten. Testen kannst du 30 Tage lang mit vollem Professional-Funktionsumfang, ohne Kreditkarte oder Bankverbindung zu hinterlegen. Das ist im Markt keine Selbstverständlichkeit, denn bei vielen Wettbewerbern beginnt die Testphase erst nach Eingabe der Zahlungsdaten.

hellohousing Gebührenübersicht hellohousing

Stand: September 2026
Starter 4,50 €/Monat

1 Immobilie mit bis zu 9 Einheiten, ohne Heizkostenabrechnung

Premium 9,50 €/Monat

2 Immobilien mit je bis zu 25 Einheiten, inkl. Heizkostenabrechnung nach HKVO

Professional 19,50 €/Monat

5 Immobilien mit je bis zu 50 Einheiten, inkl. Funkzähler und UVI

Weitere Immobilie (Professional) +4,50 €/Monat

inkl. 50 weiterer Einheiten

Einrichtungsgebühr 0,00 €

entfällt in allen Tarifen

Funkzähler-Hardware ab 29,00 € einmalig je Gerät

separater Kauf im hellohousing-Shop, Miete auf Anfrage

Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.

Kurz gesagt: Die Software ist günstig, die Entscheidung fällt bei der Tarifwahl. Der Starter-Tarif taugt nur für Objekte ohne zentrale Heizung, denn die Heizkostenabrechnung nach Heizkostenverordnung ist erst ab Premium enthalten. Und das Alleinstellungsmerkmal Funkzähler samt unterjähriger Verbrauchsinformation gibt es ausschließlich im Professional-Tarif.

Kosten nach Portfoliogröße

Privater Vermieter, 1 Mehrfamilienhaus mit 6 Wohnungen

private_vermieter

9,50 EUR/Monat

Gesamt

Premium-Tarif (1 von 2 Immobilien genutzt) 9,50 EUR
Nebenkostenabrechnung für 6 Einheiten 0,00 EUR (inklusive)
Heizkostenabrechnung nach HKVO 0,00 EUR (inklusive)
Bankkonto-Anbindung und Anlage-V-Export 0,00 EUR (inklusive)

Semi-Profi mit 3 Häusern und Funkzähler-Ausstattung für ein 8-Parteien-Haus

semi_profi

19,50 EUR/Monat + einmalig ca. 700 EUR Hardware

Gesamt

Professional-Tarif (3 von 5 Immobilien genutzt) 19,50 EUR
Monatliche Verbrauchsinfo (UVI) für Mieter 0,00 EUR (inklusive)
Einmalig: 1 Funk-Gateway (Qundis Q Gateway 6) 289,00 EUR
Einmalig: 8 Funk-Wasserzähler à 54,00 EUR 432,00 EUR

Die Hardware rechnet sich gegen die laufenden Gebühren eines Messdienstleisters meist über wenige Jahre.

Achtung: Kosten, die nicht im Abo-Preis stecken

Der Software-Preis ist nur die halbe Wahrheit, sobald du den Funkzähler-Vorteil nutzen willst. Die Geräte kaufst du separat im hellohousing-Shop: Der Funk-Gateway als Datensammler kostet 289 €, ein Funk-Heizkostenverteiler 29 € pro Heizkörper, Funk-Wasserzähler 54 € pro Stück und Funk-Wärmezähler 169 €. Für ein typisches Mehrfamilienhaus kommen so schnell mehrere hundert Euro Einmalkosten zusammen. Immerhin: Nach Anbieterangabe lassen sich die Geräte auf Anfrage auch mieten, und gegen die laufenden Gebühren eines Messdienstleisters gerechnet holst du den Kaufpreis über die Jahre wieder herein. Rechne trotzdem nach, bevor du wegen der Funkzähler-Werbung gleich den Professional-Tarif buchst.

hellohousing Tarife im Vergleich


Starter

4.50
EUR/Monat
  • 1 Immobilie, bis zu 9 Einheiten
  • Nebenkostenabrechnung als PDF
  • Belegmanager mit 100 MB Ablage
  • Digitaler Briefversand an Mieter
  • Support per Chat und E-Mail
Zum Anbieter

Empfohlen

Premium

9.50
EUR/Monat
  • 2 Immobilien, je bis zu 25 Einheiten
  • Heizkostenabrechnung nach HKVO inkl. CO2-Aufteilung
  • Bankkonto-Anbindung und Mieteingangskontrolle
  • Belegmanager mit KI-Texterkennung, Anlage-V-Export
  • Nebenkostenabrechnung auch für Gewerbe
  • Eigenes Logo und Branding auf Dokumenten
  • Support zusätzlich per Telefon
30 Tage testen

Professional

19.50
EUR/Monat
  • 5 Immobilien, je bis zu 50 Einheiten (erweiterbar)
  • Funkzähler-Einbindung mit automatischer Ablesung
  • Monatliche Verbrauchsinfo (UVI) an Mieter
  • Persönliches Mieterportal
  • 2 GB Dokumentenablage
30 Tage testen

Für die meisten privaten Vermieter mit einem Mehrfamilienhaus ist Premium der vernünftige Standard: Erst dort steckt die Heizkostenabrechnung drin, die du bei zentraler Heizung schlicht brauchst. Professional lohnt sich, sobald du Funkzähler einsetzen willst oder das Mieterportal deine Kommunikation entlasten soll. Eine Randnotiz zur Testphase: Auf den Tarifkarten wirbt hellohousing mit „1 Monat kostenlos testen“, die FAQ nennt die präziseren Konditionen. Dort stehen 30 Tage, voller Professional-Umfang und kein Zahlungsmittel. Es ist dieselbe Testphase, nur einmal gerundet und einmal genau beschrieben.

Funktionen von hellohousing

1. Funkzähler-Anbindung und monatliche Verbrauchsinfo (UVI)

Das ist der Grund, warum hellohousing in diesem Vergleich steht. Funkzähler melden ihre Stände automatisch über ein Gateway an die Software, und aus denselben Daten erzeugt hellohousing die monatliche Verbrauchsinformation für deine Mieter gleich mit. Ablesetermine, Zettel an der Wohnungstür und Excel-Zwischenablagen fallen weg. Der Anbieter bewirbt sich selbst als einzige Immobilienverwaltungssoftware mit dieser Integration. Wir haben das stichprobenartig geprüft: Bei objego, immocloud und vermieter1.de findet sich auf den Funktionsseiten tatsächlich nur manuelle Zählerstandserfassung. Als Werbeaussage bleibt es trotzdem eine Herstellerangabe, aber im direkten Wettbewerbsumfeld hat aktuell niemand Vergleichbares im Schaufenster. Rechtlich wird das Thema ohnehin bald für viele Vermieter akut: Die Heizkostenverordnung verlangt bei fernablesbaren Zählern monatliche Verbrauchsinfos, und die Übergangsfrist für die Nachrüstung bestehender Zähler läuft Ende 2026 aus.

2. Nebenkostenabrechnung

Die Betriebskostenabrechnung führt dich in drei Schritten durch Kostenarten, Verteilerschlüssel und Abrechnungszeitraum. Beträge aus fotografierten oder hochgeladenen Belegen liest eine Texterkennung aus, eine Vollständigkeitsprüfung soll vor vergessenen Positionen warnen, und am Ende steht ein fertiges PDF samt Anschreiben. Auch Gewerbeeinheiten mit Umsatzsteuer-Ausweis sind ab Premium abgedeckt, das können längst nicht alle Wettbewerber.

3. Heizkostenabrechnung nach Heizkostenverordnung

„Die Heizkostenabrechnung inklusive CO2-Kostenaufteilung machst du hier komplett selbst, ohne Messdienstleister.“

Ab Premium rechnet hellohousing Heizkosten nach Heizkostenverordnung ab, für Öl, Gas, Wärmepumpe, Pellets und Hybridanlagen. Die CO2-Kostenaufteilung zwischen Mieter und Vermieter nach dem Zehn-Stufen-Modell ermittelt die Software automatisch, inklusive des Vermieteranteils. Damit ersetzt hellohousing für kleinere Bestände den klassischen Messdienstleister, dessen jährliche Abrechnungsgebühren gerne dreistellig pro Objekt ausfallen.

4. Buchhaltung, Bankanbindung und Anlage V

Mieteingänge kontrolliert die Software automatisch, wenn du dein Bankkonto anbindest: Sie ordnet Zahlungen per Regeln den Mietverhältnissen zu, offene Mieten siehst du auf einen Blick. Für die Steuererklärung exportierst du die Daten der Anlage V. Was fehlt: ein Mahnwesen, das säumige Mieter automatisch anschreibt, und ein DATEV-Export für die direkte Übergabe an den Steuerberater. hellohousing bewirbt beides nicht, und auch im Hilfe-Center haben wir dazu nichts gefunden. Wer seine Buchhaltung an eine Kanzlei übergibt, arbeitet hier mit CSV-Exporten.

5. Mieterportal und digitaler Briefversand

Im Professional-Tarif bekommt jeder Mieter Zugang zu einem eigenen Web-Portal mit Dokumenten, Verbrauchsdaten und einem Nachrichtenkanal. Abrechnungen und Verbrauchsinfos landen dort statt im Briefkasten, Rückfragen laufen gebündelt statt per Anruf am Sonntagabend. Eine eigene Mieter-App gibt es nicht, das Portal läuft im Browser. Praktisch für alle, deren Mieter nicht digital unterwegs sind: Den Postversand übernimmt hellohousing schon im Starter-Tarif, Abrechnungen und Anschreiben gehen also direkt aus der Software als echter Brief raus, ohne Druckerpatrone und Gang zur Post.

6. Dokumente und Belege

Der Belegmanager legt Rechnungen, Verträge und Abrechnungen strukturiert je Objekt ab. Die Ablagegrößen sind mit 100 MB im Starter bis 2 GB im Professional allerdings knapp bemessen, wenn du gewohnt bist, jedes Dokument als Scan zu archivieren. Für die Kernablage reicht das, für ein digitales Vollarchiv wird es eng.

Für wen ist hellohousing geeignet?

Vorteile

  • Perfekt, wenn du als privater Vermieter Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung ohne Messdienstleister selbst erstellen willst
  • Perfekt, wenn du Zählerstände nicht mehr manuell ablesen willst und die UVI-Pflicht sauber erfüllen musst
  • Perfekt, wenn du eine monatlich kündbare Lösung ohne Vertragsbindung und Einrichtungsgebühr suchst
  • Perfekt, wenn deine Mieter Abrechnungen und Verbrauchsdaten digital im Portal abrufen sollen
  • Perfekt, wenn du auch Gewerbeeinheiten mit Umsatzsteuer abrechnest

Nachteile

  • Nicht ideal, wenn du eine WEG verwaltest: Wirtschaftsplan und Eigentümerversammlung fehlen komplett
  • Nicht ideal, wenn dein Steuerberater DATEV-Daten erwartet
  • Nicht ideal, wenn du automatisches Mahnwesen für säumige Mieter brauchst
  • Nicht ideal, wenn du eine native Smartphone-App statt einer WebApp erwartest

Typische hellohousing-Nutzer

Der klassische Fall ist der private Vermieter mit einem geerbten Sechsparteienhaus, der die Heizkostenabrechnung bisher teuer beim Messdienst eingekauft hat und beide Abrechnungen künftig selbst erledigt. Genauso gut passt die Vermieterin von zwei kleinen Mehrfamilienhäusern, die ohnehin auf fernablesbare Zähler umrüsten muss und die neue Pflicht gleich mit der Verwaltungssoftware verheiratet. Der Semi-Profi mit fünf Objekten und 60 Einheiten kann mit Professional noch gut arbeiten, sollte aber wissen, dass er sich Mahnläufe und Steuerberater-Schnittstelle selbst organisiert. Alles darüber, und erst recht jede WEG, gehört zu anderen Anbietern.

Datenschutz und Sicherheit

hellohousing verarbeitet mit Mietverträgen, Kontoumsätzen und Verbrauchsdaten ziemlich genau die Sorte Daten, bei der Schlamperei richtig teuer wird. Die Basics stimmen: verschlüsselte Übertragung, Auftragsverarbeitungsvertrag, Betrieb durch die Hello Housing GmbH mit Sitz in Berlin, eingetragen beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 226520 B. Beim Serverstandort bleibt der Anbieter aber unscharf: Die Startseite wirbt mit Servern „in Westeuropa“, an anderer Stelle heißt es „entwickelt und gehostet in Deutschland“, und die Datenschutzerklärung nennt den konkreten Hosting-Dienstleister nicht beim Namen. Das ist kein Alarmsignal, DSGVO-konform geht beides, aber Wettbewerber wie objego benennen ihr Hosting präziser. Wer Gewissheit will, fragt vor Vertragsschluss beim Support nach. Positiv: Deine Daten und Belege lassen sich exportieren, du sitzt nicht in der Falle.

Praxis und Redaktionsmeinung

Unsere Einschätzung ist faktenbasiert und bewusst vorläufig: Wir haben Tarife, Funktionsumfang, Hardware-Preise und die öffentliche Bewertungslage geprüft, aber keinen Langzeittest über eine komplette Abrechnungsperiode gefahren. Genau daran würde sich hellohousing am Ende messen lassen müssen, denn eine Nebenkostenabrechnung zeigt ihre Tücken erst beim Widerspruch des Mieters.

Was uns überzeugt: hellohousing baut konsequent auf einen einzigen Gedanken, nämlich den Vermieter vom Messdienstleister unabhängig zu machen. Zählererfassung, Heizkostenabrechnung nach Verordnung und Verbrauchsinfo an den Mieter greifen als eine Kette ineinander, und genau diese Kette bietet im Privatvermieter-Segment sonst niemand an. Dass der Anbieter die Funkzähler-Hardware im eigenen Shop verkauft, macht die Sache für Einsteiger unbequem transparent, aber immerhin komplett: Du siehst vorher, was das Ganze kostet.

Was uns skeptisch macht: Die Startseite verkauft die Funkzähler-Integration als das große Versprechen, preislich ist sie aber im teuersten Tarif eingesperrt und ohne mehrere hundert Euro Hardware gar nicht nutzbar. Wer das übersieht, bucht Starter oder Premium und wundert sich. Dazu kommt eine Einschränkung, die in den Nutzerbewertungen wiederholt auftaucht: Pro Mietverhältnis lässt sich offenbar nur ein Mietername sauber hinterlegen, was bei Ehepaaren und WGs zu Behelfslösungen zwingt. Für ein Produkt, das ansonsten so gründlich zu Ende gedacht ist, ist das eine erstaunliche Lücke.

Unser Tipp für den Test: Nimm deine letzte echte Nebenkostenabrechnung mit in die 30 Tage. So siehst du an deinem eigenen Objekt, ob Verteilerschlüssel, Kostenarten und Mieterstruktur sauber abbildbar sind, bevor Geld fließt.

Unser vorläufiges Urteil zu hellohousing

Gut
3.7 / 5.0
hellohousing ist die konsequenteste Selbstabrechner-Software im Privatvermieter-Segment: Nebenkosten, Heizkosten und Verbrauchserfassung greifen als ein System ineinander, das sonst nur mit Messdienstleister oder Bastellösung zu haben ist. Dafür verzichtest du auf Profi-Anschlüsse wie DATEV und Mahnwesen. Für ein bis fünf eigene Objekte ist das ein sehr rundes Paket. Die Bewertung beruht auf einer Faktenprüfung, nicht auf einem Langzeittest.

Redaktions-Score: 3,7 / 5,0 (Gut) – Kosten: 82 | Funktionsumfang: 78 | Bedienbarkeit: 80 | Support: 70 | Schnittstellen: 55 | Skalierbarkeit: 60

Stärken

  • Funkzähler-Integration mit UVI als Alleinstellung
  • Heizkostenabrechnung inkl. CO2-Aufteilung ohne Messdienst
  • Ab 4,50 €, monatlich kündbar, 30 Tage ohne Kreditkarte
  • Digitaler Briefversand schon im Einstiegstarif

Schwächen

  • Funkzähler nur im Professional-Tarif plus Hardware-Kosten
  • Kein Mahnwesen, kein DATEV-Export
  • Nur ein Mietername je Mietverhältnis
  • Serverstandort nur vage benannt

Alternativen zu hellohousing

„Wer keine Funkzähler braucht, findet bei den Wettbewerbern teils günstigere Einstiege, aber nirgends dieses Abrechnungs-Komplettpaket.“

objego, besser für den kostenlosen Einstieg: Mit kostenloser Basisversion und 7,95 € für Premiumfunktionen bleibt objego die erste Adresse, wenn du erst einmal ohne Abo starten willst und Zählerstände weiter selbst abliest.

immocloud, besser für wachsende Portfolios: Wenn dein Bestand Richtung 50 Einheiten und mehr wächst, bietet immocloud die skalierbarere Verwaltung mit breiterem Profi-Funktionsumfang, zu entsprechend höheren Tarifen.

vermieter1.de, besser für Abo-Verweigerer: Der Lifetime-Deal für einmalig 449 € macht vermieter1.de interessant, wenn du laufende Kosten grundsätzlich vermeiden willst und mit schlankerem Funktionsumfang leben kannst.

Immodio, besser für die Neuvermietung: Wenn dich weniger die Abrechnung als der Mieterwechsel beschäftigt, punktet Immodio mit rechtssicherem Mietvertrag samt digitaler Signatur und geführtem Bewerbermanagement.

So startest du mit hellohousing

hellohousing einrichten

45 Minuten 0 EUR (30 Tage Testphase)
1

Testzugang anlegen

Mit E-Mail-Adresse registrieren, ein Zahlungsmittel brauchst du für die 30 Tage nicht.
2

Immobilie und Einheiten anlegen

Adresse, Wohnungen und Flächen erfassen. Halte den Energieausweis und die Wohnflächenberechnung bereit.
3

Mieter und Verträge erfassen

Mietverhältnisse mit Kaltmiete und Vorauszahlungen hinterlegen. Bei mehreren Hauptmietern den Haupt-Ansprechpartner wählen.
4

Bankkonto anbinden

Konto verknüpfen und Zuordnungsregeln bestätigen, damit die Mieteingangskontrolle läuft.
5

Belege und Zählerstände einpflegen

Rechnungen des Abrechnungsjahres hochladen, Zähler anlegen oder Funkzähler mit Gateway koppeln.

Typischer Stolperstein: Plane die Funkzähler-Montage vor dem Abrechnungsstichtag. Ein nachträglich installierter Zähler liefert dir erst ab Einbau Daten, für den Zeitraum davor brauchst du weiterhin die manuell abgelesenen Stände. Und kläre vor dem Hardware-Kauf mit dem Support, ob deine Bestandszähler kompatibel sind, statt auf Verdacht zu bestellen.

Häufige Fragen zu hellohousing

hellohousing kostet je nach Tarif 4,50 € (Starter), 9,50 € (Premium) oder 19,50 € (Professional) pro Monat. Alle Tarife sind monatlich kündbar, eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an. Die Heizkostenabrechnung gibt es ab Premium, Funkzähler und Verbrauchsinfo nur im Professional-Tarif.

Ja, 30 Tage mit dem vollen Funktionsumfang des Professional-Tarifs. Zahlungsdaten musst du für den Test nicht hinterlegen, der Zugang läuft ohne Kündigung einfach aus. Auf den Tarifkarten wirbt der Anbieter verkürzt mit „1 Monat kostenlos testen“, gemeint ist dieselbe Testphase.

Nein. Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung funktionieren auch mit manuell abgelesenen Zählerständen. Funkzähler sind ein optionaler Komfort im Professional-Tarif, die Geräte kaufst oder mietest du separat: Heizkostenverteiler ab 29 €, Wasserzähler 54 €, Wärmezähler 169 €, dazu einmalig ein Gateway für 289 €.

Ja, im Professional-Tarif erzeugt die Software aus den Funkzähler-Daten automatisch monatliche Verbrauchsinfos für deine Mieter. Das deckt die Vorgaben der Heizkostenverordnung für fernablesbare Erfassungsgeräte ab, deren Nachrüst-Übergangsfrist Ende 2026 endet.

Der Anbieter überträgt Daten verschlüsselt, wirbt mit Servern in Westeuropa und stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Den konkreten Hosting-Dienstleister nennt die Datenschutzerklärung nicht, und zum Standort finden sich zwei Formulierungen („Westeuropa“ und „gehostet in Deutschland“). Wer es genau wissen muss, fragt beim Support nach.

Eine native App für iOS oder Android gibt es nicht. hellohousing läuft als WebApp im Browser und passt sich Smartphone, Tablet und PC an. Für die tägliche Nutzung reicht das, App-Store-Komfort wie Push-Mitteilungen fehlt.

Ja, der digitale Briefversand ist in allen Tarifen enthalten. Abrechnungen und Anschreiben gehen direkt aus der Software als Brief raus, alternativ per E-Mail oder im Mieterportal des Professional-Tarifs.

Nein. Funktionen wie Wirtschaftsplan, Eigentümerversammlung oder Beschlussverwaltung fehlen. hellohousing ist eine Software für die Mietverwaltung eigener Objekte, für WEG-Verwaltung brauchst du ein anderes Werkzeug.

Quellen und Transparenz

Für diese Einschätzung haben wir am 08.09.2026 die Preis- und Funktionsseiten von hellohousing ausgewertet, die Hardware-Preise im Zählershop des Anbieters geprüft und die Bewertungslage auf unabhängigen Portalen gesichtet. Ein Langzeittest über eine vollständige Abrechnungsperiode steht noch aus, die Bewertung ist deshalb als vorläufig gekennzeichnet.

Wie wir bewerten, liest du in unserer Bewertungsmethodik. Wenn du über Links auf dieser Seite einen Vertrag abschließt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Auf unsere Bewertung hat das keinen Einfluss.

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