Wer ein bis zehn Wohnungen vermietet, braucht keine Profi-Software für tausende Einheiten, sondern ein schlankes Werkzeug, das den Alltag erleichtert. Für genau diese Gruppe gibt es brauchbare Lösungen, oft sogar kostenlos. Worauf es ankommt und welche Tools tatsächlich passen, zeigen wir hier. Den vollständigen Anbieter-Überblick findest du im Hausverwaltungssoftware-Vergleich.
Das brauchen kleine Vermieter wirklich
- Eine einfache, schnell erlernbare Oberfläche
- Automatische Zuordnung der Mietzahlungen
- Eine rechtssichere Nebenkostenabrechnung
- Belegablage für die Steuererklärung
- Niedrige oder gar keine laufenden Kosten
Worauf es bei wenigen Einheiten ankommt
Bei ein bis zehn Wohnungen zählt nicht der größte Funktionsumfang, sondern die passende Auswahl. Wichtig sind ein schneller Einstieg ohne lange Einarbeitung, eine zuverlässige Nebenkostenabrechnung und ein sauberer Zahlungsabgleich. Profi-Funktionen wie Mandantenfähigkeit oder komplexe WEG-Module brauchst du in dieser Größe nicht und solltest sie auch nicht mitbezahlen. Ein günstiger oder kostenloser Tarif reicht völlig aus.
Die besten Tools für kleine Vermieter
| Anbieter | Score | Beste für | Preis ab |
|---|---|---|---|
| objego | 73/100 | Allrounder | 0 € |
| Immolert | kostenlos | Mini-Bestände | 0 € |
| vermieter1.de | 66/100 | Festpreis | 6,59 €/Monat |
| immocloud | 72/100 | Wachstum geplant | 0 € |
objego: Allrounder ohne Schnickschnack
objego startet kostenlos, deckt Nebenkostenabrechnung und Zahlungsabgleich ab und lässt sich ohne langes Einlesen nutzen. Für die meisten privaten Vermieter mit wenigen Wohnungen ist das die erste Adresse.
Immolert: einfach kostenlos
Wer ein bis zwei Wohnungen verwaltet und kein Budget ausgeben möchte, findet mit Immolert einen Einstieg, der aktuell vollständig kostenlos ist. Funktionsumfang entsprechend überschaubar.
vermieter1.de: fester Preis, keine Überraschungen
vermieter1.de kostet ab 6,59 Euro pro Monat und bleibt kalkulierbar. Wer wissen will, was ihn das Ganze monatlich kostet, ohne auf Staffeltarife oder Modulmärkte zu stoßen, ist hier richtig.
Lohnt sich Software bei nur einer Wohnung?
Meistens ja. Selbst bei einer einzigen Wohnung sparst du Zeit bei der Nebenkostenabrechnung und hast die Belege fürs Finanzamt sortiert. Da viele Tools kostenlos starten, kostet der Test ohnehin nichts. Wer eine langjährig vermietete Wohnung ohne Mieterwechsel und mit simplen Nebenkosten hat, kommt vielleicht noch eine Weile mit einer Tabelle durch. Aber der Aufwand steigt schneller als man denkt.
Häufige Fehler kleiner Vermieter bei der Auswahl
- Zu groß kaufen: Eine Profi-Software für hunderte Einheiten ist bei drei Wohnungen unnötig komplex und teuer.
- Nur auf den Preis schauen: Das günstigste Tool nützt wenig, wenn die Nebenkostenabrechnung fehlt oder extra kostet.
- Nicht testen: Erst im echten Betrieb zeigt sich, ob die Bedienung im Alltag passt.
Häufige Fragen
Welche Software ist die beste für kleine Vermieter?
Für die meisten privaten Vermieter mit wenigen Einheiten ist objego der beste Allrounder. Wer gar nichts zahlen möchte, nimmt Immolert, und wer einen festen Preis bevorzugt, vermieter1.de.
Gibt es kostenlose Software für kleine Vermieter?
Ja. Immolert ist aktuell vollständig kostenlos, und objego sowie immocloud bieten einen kostenlosen Einstieg, den du gezielt um Module erweitern kannst.
Mit dem Bestand mitwachsen
Auch wenn du heute nur wenige Wohnungen verwaltest, lohnt ein Blick auf die Skalierbarkeit. Planst du, deinen Bestand auszubauen, sind Tools mit Staffeltarifen und Bankanbindung wie immocloud sinnvoll. Bleibt dein Bestand klein, fährst du mit einer schlanken Lösung wie objego oder einem kostenlosen Tool dauerhaft besser. Ein späterer Wechsel ist möglich, kostet aber Zeit bei der Datenübernahme.
Wie du das passende Tool findest
Wenn du weißt, wie viele Einheiten du verwaltest und ob du eine Nebenkostenabrechnung brauchst, ist das Feld schon klein. Im Vergleich filterst du nach Preis und Funktionen, und der Software-Finder gibt dir nach wenigen Fragen eine konkrete Empfehlung. Zehn Anbieter durchprobieren musst du nicht.
So haben wir bewertet
Alle Scores stammen aus unserem Test in sechs Kategorien: Kosten, Funktionsumfang, Bedienbarkeit, Support, Schnittstellen und Skalierbarkeit. Für kleine Vermieter sind vor allem Kosten und Bedienbarkeit entscheidend, weshalb schlanke Tools hier oft besser abschneiden als umfangreiche Profi-Lösungen. Wie wir genau vorgehen, steht in unserer Bewertungsmethodik.
Cloud oder Desktop für kleine Vermieter?
Die meisten modernen Tools laufen browserbasiert, also in der Cloud. Das hat für private Vermieter mit wenigen Wohnungen klare Vorteile: kein Installationsaufwand, kein manuelles Update und du kannst jederzeit auch vom Smartphone nachschauen, ob eine Mietzahlung eingegangen ist. Ältere Desktop-Programme sind zwar manchmal günstiger, binden dich aber an einen Rechner. Wenn du gelegentlich von unterwegs einen Blick auf dein Konto werfen möchtest, ist eine Cloud-Lösung die praktischere Wahl.
Datenschutz auch bei wenigen Wohnungen
Als Vermieter verarbeitest du Mieterdaten, Kontobewegungen und Dokumente mit personenbezogenen Angaben. Das gilt auch bei einer einzigen Wohnung und unterliegt der DSGVO. Achte darauf, dass der Anbieter eine Datenschutzerklärung mit Angaben zur Datenverarbeitung bereitstellt und Server in Deutschland oder der EU nutzt. Die meisten deutschen Anbieter, darunter objego und immocloud, erfüllen das. Kostenlose Auslands-Tools können hier Schwachstellen haben, die du vor einer Nutzung prüfen solltest.
Die passende Software für deinen kleinen Bestand
Vergleiche alle Anbieter mit Score und Filtern oder lass dich vom Software-Finder führen.
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