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Unabhängig recherchiert · Datenbasiert bewertet · Ehrlich verglichen

Hausverwaltungs-Software im Vergleich

Fünf Hausverwaltungs-Programme unabhängig und datenbasiert bewertet und ehrlich verglichen. Sortiere nach Preis, Zielgruppe und Funktionen.

Du willst wissen, welche Hausverwaltungs-Software zu dir passt? Wir haben fünf aktive Anbieter nach 13 Kriterien verglichen. Geprüft haben wir die Kosten, die Nebenkostenabrechnung, die DATEV-Anbindung, den Serverstandort und einiges mehr. Kein Ranking nach Provision, sondern ein gewichteter Score aus sechs Kategorien.

Am besten bewertet sind in unserem Vergleich objego (75/100) und hellohousing (74/100). Aber die „beste“ Hausverwaltungs-Software gibt es nicht. Es gibt nur die beste für dich, und die hängt davon ab, was du verwaltest. Eine einzelne Eigentumswohnung stellt andere Anforderungen als ein wachsender Mietbestand oder eine ganze Eigentümergemeinschaft.

Unterhalb der Tabelle findest du konkrete Empfehlungen nach Vermietungssituation, dazu wie wir bewerten und Antworten auf die häufigsten Fragen. Filtere und sortiere die Liste aber ruhig vorab nach dem, was für dich zählt.

75
Preis ab 7.95
Kostenmodell Freemium
Preis ab 9.99
Kostenmodell Kostenpflichtig
vermieter1.de Befriedigend
66
Preis ab 6.59
Kostenmodell Kostenpflichtig
Immodio Befriedigend
67
Preis ab 5
Kostenmodell Kostenpflichtig
Preis ab 4.5
Kostenmodell Kostenpflichtig
Anbieter Score Preis ab Kostenmodell Typische Einheiten WEG-geeignet Nebenkostenabrechnung Buchhaltung DATEV-Anbindung Bankanbindung Mieterportal Mobile App Serverstandort Vertrag / Abrechnung Bewertung
75 7.95 Freemium Empfohlen max. 70 Niederlande (EU) Jährlich 4,6 (13) zum Anbieter
73 9.99 Kostenpflichtig Bis 50 (Investor-Tarif), >50 auf Anfrage (Tycoon) Deutschland (Leipzig, via dogado) Jährlich 4,8 (34) zum Anbieter
66 6.59 Kostenpflichtig Bis 25 (Pro-Tarif) oder unbegrenzt (Eigentums-Modell) Deutschland (Hetzner, Nürnberg/Falkenstein), Dateien bei Google Cloud Monatlich kündbar zum Anbieter
67 5 Kostenpflichtig Bis 50 Einheiten (Business unbegrenzt) Deutschland/EU (Hetzner + Firebase EU) Monatlich kündbar zum Anbieter
74 4.5 Kostenpflichtig 5 Immobilien à 50 Einheiten (erweiterbar) Deutschland/Westeuropa (Anbieterangabe) Monatlich kündbar zum Anbieter

Keine Anbieter entsprechen deinen Filterkriterien.

Anbieter

Keine Anbieter entsprechen deinen Filterkriterien.

* Affiliate-Links: Wir erhalten eine Vergütung, wenn du über unsere Links eine Software abschließt. Für dich entstehen keine Mehrkosten.

Anbieter vergleichen

Score
Bewertung

Die beste Hausverwaltungs-Software hängt von deinem Profil ab

Einen Gesamtsieger gibt es nicht. Welche Software die richtige ist, hängt davon ab, was und wie viel du verwaltest. Hier die Top-Empfehlungen je nach Vermietungssituation, jeweils mit Score aus unserer Bewertung:

Private Vermieter mit 1 bis 5 Wohnungen

Nebenkostenabrechnung, einfache Bedienung, niedrige Kosten

objego startet kostenlos und lässt sich um die Nebenkostenabrechnung erweitern, Server in der EU. vermieter1.de hat die niedrigste laufende Gebühr und ist monatlich kündbar.

Wachsender Bestand

Staffeltarife, DATEV, Bankanbindung, Apps

immocloud skaliert über gestaffelte Tarife von 5 bis über 50 Einheiten und bringt DATEV-Export, Bankanbindung und native Apps mit. vermieter1.de bleibt die günstige Alternative für überschaubare Bestände.

WEG-Verwaltung

Hausgeld, Wirtschaftsplan, Eigentümerversammlung

Für private Eigentümergemeinschaften, die sich selbst verwalten, ist das WEG-Add-on von vermieter1.de die passende Lösung in diesem Vergleich. Wer WEG gewerblich als Verwalter betreut, braucht spezialisierte Verwaltersoftware, die über dieses Feld hinausgeht.

Einzige Lösung im Vergleich mit Wirtschaftsplan und Hausgeldabrechnung.

Professionelle Verwalter ab 50 Einheiten

Mandantenfähigkeit, Schnittstellen, Skalierung

immocloud deckt den oberen Mittelbau ab, mit DATEV-Export, Bankanbindung und einer Verwaltung, die auch bei mehreren Dutzend Einheiten nicht in die Knie geht. Für vierstellige Bestände mit Mandantenfähigkeit und Sondereigentum brauchst du Verwaltersoftware außerhalb dieses Vergleichs.

Welche Funktionen beim Vergleich zählen

Die Tabelle oben lässt sich nach jeder dieser Funktionen sortieren. Worauf es im Alltag wirklich ankommt:

  • Die Nebenkostenabrechnung ist für die meisten Vermieter die wichtigste Funktion. Schau genau hin, ob sie im Grundpreis steckt oder als Zusatzmodul extra kostet.
  • Eine angebundene Bank erspart dir das Abtippen von Kontoauszügen, weil Mieteingänge automatisch zugeordnet werden. Zusammen mit der Belegerfassung wird daraus eine fast lückenlose Mietbuchhaltung.
  • Wer eine Eigentümergemeinschaft betreut, braucht WEG-Funktionen wie Hausgeldabrechnung, Wirtschaftsplan und Beschlusssammlung. Im Vergleich bietet das nur vermieter1.de, als Add-on für private Gemeinschaften.
  • Eine DATEV-Anbindung wird wichtig, sobald ein Steuerberater die Buchhaltung übernimmt. Fehlt sie, bleibt nur der manuelle Export.
  • Über ein Mieterportal sehen Mieter ihre Abrechnungen selbst ein und melden Schäden online. Das senkt den Kommunikationsaufwand spürbar.
  • Beim Serverstandort gilt: Du verarbeitest personenbezogene Mieterdaten, also sind Server in Deutschland oder der EU plus ein dokumentierter Auftragsverarbeitungsvertrag Pflicht, kein nettes Extra.

Was kostet Hausverwaltungs-Software?

Die Preise im Vergleich reichen von kostenlos bis zur individuellen Kalkulation. Grob lassen sie sich in drei Stufen einordnen:

ab 0 €
Kostenlos oder Freemium

objego hat eine dauerhaft kostenfreie Basis. Das reicht für eine einzelne Wohnung oder zum Ausprobieren, die Nebenkostenabrechnung kostet aber extra.

ca. 8 bis 12 €/Mon.
Günstige Abos

Für laufend rund acht bis zwölf Euro brutto im Monat bekommst du bei vermieter1.de oder immocloud ein vollwertiges Werkzeug für kleinere Bestände, je nach Anbieter mit Staffelpreisen nach Einheitenzahl.

individuell
Preis auf Anfrage

Profi-Software für große Bestände kalkuliert individuell nach Verwaltungseinheiten, Nutzern und Modulen. Das lohnt sich erst bei größeren Beständen und kommt meist mit einer Jahresbindung.

Ein Hinweis zum Preisvergleich: Manche Anbieter geben netto an, andere brutto. Wir rechnen in der Tabelle alles auf Brutto um, damit die Zahlen direkt vergleichbar sind.

Wie wir Hausverwaltungs-Software bewerten

Unser Redaktions-Score von 0 bis 100 setzt sich aus sechs gewichteten Kategorien zusammen:

Kosten und Transparenz25 %

Preis-Leistung, Klarheit der Tarife, versteckte Zusatzkosten.

Funktionsumfang25 %

Abrechnung, Buchhaltung, WEG, Dokumentenverwaltung.

Bedienbarkeit15 %

Einarbeitung, Übersichtlichkeit, Alltagstauglichkeit.

Support15 %

Erreichbarkeit, Kanäle, Reaktionszeit.

Schnittstellen10 %

DATEV, Bankanbindung, Export-Formate.

Skalierbarkeit10 %

Wie gut die Software mit wachsendem Bestand mithält.

Alle Fakten stammen aus den offiziellen Anbieter-Quellen und wurden zum Stand Mai 2026 geprüft. Preise rechnen wir einheitlich auf Brutto um. Wie wir im Detail vorgehen, steht in unserer Bewertungsmethodik.

Gibt es einen Stiftung-Warentest-Test für Hausverwaltungs-Software?

Wer nach einem Urteil der Stiftung Warentest zu Hausverwaltungs-Software sucht, wird bisher nicht fündig: Einen eigenen, vergleichenden Test der gängigen Programme hat das Institut bis Mitte 2026 nicht veröffentlicht. Es gibt Ratgeber zu Mietrecht und Nebenkostenabrechnung, aber keine Software-Bewertung mit Punktevergabe.

Genau diese Lücke schließen wir. Unser Vergleich prüft jede Software in sechs Kategorien nach einem festen Schema und vergibt einen nachvollziehbaren Score: Kosten, Funktionsumfang, Bedienbarkeit, Support, Schnittstellen und Skalierbarkeit. Die Bewertung ist unabhängig. Wir prüfen die Anbieterangaben, gleichen sie mit echten Erfahrungsberichten ab und kennzeichnen Werbe-Links transparent. Wie wir genau vorgehen, steht im Abschnitt zur Methodik weiter oben.

Kostenlose Hausverwaltungs-Software: Welche Programme wirklich gratis sind

Kostenlos ist nicht gleich kostenlos. Im Markt gibt es drei Modelle, die man auseinanderhalten sollte. objego hat eine dauerhaft kostenfreie Basisversion. Für private Vermieter mit ein bis zwei Wohnungen ist das ein solider Einstieg, die Nebenkostenabrechnung buchst du für 0,95 Euro je Einheit im Monat dazu. immocloud hat keinen Gratis-Tarif, lässt sich aber 45 Tage ohne Zahlungsdaten testen. hellohousing verzichtet auf einen Dauer-Gratis-Tarif, lässt sich aber 30 Tage im vollen Funktionsumfang testen, ohne dass du ein Zahlungsmittel hinterlegst. Wer von vermietet.de kommt, das heute VermietenPlus heißt und keinen Gratis-Tarif mehr hat, findet die Optionen im Kostenvergleich der vermietet.de-Alternativen. Wer mehr Funktionen braucht und dafür ein paar Euro im Monat ausgibt, fährt oft besser: vermieter1.de beginnt bei 6,59 Euro im Monat und bietet zusätzlich ein einmaliges Lifetime-Modell.

Fazit: Eine wirklich kostenlose Lösung lohnt sich bei sehr kleinem Bestand. Sobald Buchhaltung, Bankanbindung oder DATEV-Export dazukommen, ist ein günstiges Abo meist die bessere Wahl, weil die Gratis-Tools hier an Grenzen stoßen.

Häufige Fragen zum Hausverwaltungs-Software-Vergleich

Alle fünf Anbieter im Vergleich sind Cloud-Lösungen. Du arbeitest im Browser, musst nichts installieren und kommst von überall an deine Daten. Das spart dir Wartung und eigene Backups, setzt aber eine Internetverbindung voraus und Vertrauen darin, dass der Anbieter deine Daten sicher hält. Eine klassische Desktop-Installation gibt es bei keinem der bewerteten Anbieter.

Am wichtigsten sind der Serverstandort und ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO. Alle fünf Anbieter hosten in Deutschland oder der EU, das macht die Datenverarbeitung rechtlich unkompliziert. Achte zusätzlich auf eine verschlüsselte Übertragung und, wo angegeben, auf eine ISO-27001-Zertifizierung des Rechenzentrums.

Das hängt vom Anbieter ab und läuft selten vollautomatisch. Stammdaten zu Objekten und Mietern lassen sich oft per Excel- oder CSV-Import übernehmen, laufende Buchungen und Belege musst du je nach System neu anlegen oder hochladen. Frag vor dem Wechsel beim Anbieter nach einer Import-Möglichkeit und plane etwas Zeit für die Ersteinrichtung ein.

Wir weisen alle Monatspreise in Brutto aus und nennen die ursprüngliche Netto-Angabe des Anbieters dazu. Das ist wichtig, weil einige Anbieter netto kommunizieren und andere brutto. Ohne Umrechnung ließen sich die Zahlen nicht vergleichen.

Bereit für weniger Papierkram?

Die meisten privaten Vermieter kommen mit objego am schnellsten ans Ziel: kostenlos starten, in wenigen Minuten eingerichtet, Server in der EU. Wer mehr Einheiten oder eine WEG verwaltet, findet die passende Alternative direkt oben in der Tabelle.

objego kostenlos starten

Transparenz-Hinweis: Einige Anbieter-Links sind Tracking-Links. Schließt du darüber einen Vertrag ab, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Auf unsere Bewertung hat das keinen Einfluss, der Score wird allein datenbasiert ermittelt.

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