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Matera

Zuletzt aktualisiert:
64

Befriedigend

Redaktionsscore

3,5

6 Berichte

Matera im Check: Selbstverwaltung für WEGs mit Expertenteam-Support. Was die Plattform kann, was sie kostet und wo sie nicht passt.

Bewertungsübersicht

Unsere Methodik
Redaktions-Score
64 /100

Befriedigend

Kosten & Preistransparenz
60/100
Funktionsumfang
70/100
Bedienbarkeit & UX
78/100
Support & Schulung
75/100
Schnittstellen & Integration
35/100
Skalierbarkeit & Zukunft
50/100
Kosten & Preistransparenz 25%
Funktionsumfang 25%
Bedienbarkeit & UX 15%
Support & Schulung 15%
Schnittstellen & Integration 10%
Skalierbarkeit & Zukunft 10%
Community-Stimmung
3,5 /5,0

6 Erfahrungsberichte

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Zur Einordnung

Die 6 Erfahrungsberichte bilden einen subjektiven Ausschnitt der Nutzererfahrungen ab. Studien zeigen: Negative Erlebnisse führen häufiger zu Bewertungen als positive (Complaint Bias).

Für wen ist dieser Anbieter geeignet?

🏠

Private Vermieter (1–5 Einheiten)

❌ Weniger geeignet

Matera ist eine Plattform für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG), die ihre Verwaltung selbst übernehmen wollen. Für private Mietvermieter ohne WEG-Struktur ist Matera die falsche Lösung.

🏢

Semi-Profis (5–20 Einheiten)

❌ Weniger geeignet

Matera ist keine Mietverwaltungs-Software. Wer mehrere Mieteinheiten verwaltet, braucht Tools wie immocloud oder vermieter1.de.

🏗

Hausverwaltungen (20–100+)

❌ Weniger geeignet

Matera richtet sich an Eigentümergemeinschaften, die externe Verwalter abschaffen wollen. Für professionelle Hausverwalter ist Matera kein Tool, sondern der direkte Wettbewerber.

🏛

WEG-Verwaltung

⚠️ Bedingt geeignet

Matera ist die Plattform für selbstverwaltende WEG. Für Profi-WEG-Verwalter mit mehreren Mandaten fehlt die Mandantenfähigkeit. Das Modell ist nicht für Profi-Workflow gebaut.

Matera ist keine Software für klassische Hausverwalter. Die Berliner GmbH hat eine Plattform für Wohnungseigentümergemeinschaften gebaut, die ihren externen Verwalter abschaffen wollen. Dafür bekommst du eine App, ein WEG-Bankkonto, eine digitale Eigentümerversammlung und ein Expertenteam, das bei juristischen und buchhalterischen Fragen einspringt. Direkter Wettbewerber ist nicht Immoware24 oder Haufe PowerHaus, sondern der lokale Hausverwalter um die Ecke.

Plattform und Funktionsumfang haben wir Ende Mai 2026 erhoben; Unternehmensdaten, Datenschutz-Angaben und das Bewertungsbild zuletzt am 18. September 2026 nachgeprüft. Wenn du als Eigentümer in einer WEG sitzt und überlegst, ob ihr die Verwaltung selbst übernehmen könnt, ist das hier der richtige Beitrag. Wer eine Software für die eigene Hausverwaltungs-Firma sucht, ist beim falschen Produkt gelandet.

Das Wichtigste in Kürze

Top 3 Vorteile
  • Expertenteam mit über 70 Fachleuten für WEG-Recht, Buchhaltung und Bau (Anbieterangabe, 18.09.2026); zugesagte Antwortzeit je nach Seite 24 oder 48 Stunden an Werktagen
  • Online-Eigentümerversammlung mit Videokonferenz, Vorbereitungstools und automatischer Beschlusssammlung
  • Integriertes WEG-Bankkonto mit Echtzeit-Tracking der Ausgaben, dazu eine Vermögensschadenhaftpflicht für Beirat und internen Verwalter
Ehrliche Nachteile
  • Preise nur auf Anfrage, keine öffentliche Tarifübersicht; auch Versicherer und Deckungssumme der Vermögensschadenhaftpflicht bleiben ungenannt
  • Für kleine WEGs mit drei bis fünf Einheiten und passiven Eigentümern berichten Nutzer überdurchschnittlich oft von Erreichbarkeitsproblemen
Perfekt für dich, wenn: ihr eine WEG mit 5 bis 30 Einheiten seid, mindestens ein aktiver Eigentümer den internen Verwalter-Hut übernimmt und ihr den klassischen externen Verwalter loswerden wollt.
Nicht ideal, wenn: du Mietverwaltung, DATEV-Export, Mandantenfähigkeit oder eine Lösung für Verwaltungs-Profis suchst.
Unser Urteil in einem Satz: Matera ist die spannendste Selbstverwaltungs-Plattform am deutschen Markt, aber nur dann eine ehrliche Empfehlung, wenn eure WEG groß genug und engagiert genug ist, um das Modell zu tragen.

Was kostet Matera?

Matera vertreibt die Plattform ausschließlich über ein individuelles Angebot. Auf der Website findest du keine Tarifübersicht, sondern eine Demo-Anfrage. Der Preis hängt von der Einheiten-Anzahl der WEG, vom Buchhaltungs-Umfang und vom gewählten Service-Layer ab. Der Anbieter spricht von einem Festpreis ohne Zusatzkosten und davon, dass juristische und buchhalterische Begleitung im Paket enthalten sind.

Zur Einordnung hilft der Markt-Benchmark: Der VDIV-Branchenreport 2026 sieht klassische Hausverwalter zwischen 19,75 und 32 Euro pro Einheit und Monat brutto, je nach Region und Service-Tiefe. Matera wirbt damit, dass eine WEG mit dem Modell durchschnittlich 30 Prozent Hausgeld sparen kann. Beim Lesen dieser Zahl ist Vorsicht geboten. Gemeint ist das Gesamt-Hausgeld inklusive Rücklage, Hausmeister und Versicherungen, nicht das reine Verwalter-Honorar. Wer nur den Honorar-Posten vergleichen will, sollte sich vom Vertrieb eine isolierte Aufstellung geben lassen.

Was du im Demo-Gespräch konkret abfragen solltest: Preis pro Einheit und Monat, Laufzeit, Kündigungsfrist, Buchhaltungs-Übernahme bei Vertragsstart, Reaktionszeit des Expertenteams im Servicelevel und Kosten für die Wirtschaftsjahres-Abrechnung. Ohne diese fünf Punkte ist das Angebot nicht vergleichbar.

Vertrag und Onboarding

Der Wechsel zu Matera ist laut Anbieter kostenlos. Das Team übernimmt die Buchhaltung des vorherigen Verwalters, baut die WEG in der Plattform auf und schult die Eigentümer im Umgang mit der App. In der Praxis bedeutet das mehrere Wochen Onboarding, in denen Belege, Beschlüsse und Konten migriert werden. Der saubere Übergang steht und fällt mit der Mitarbeit eures Beirats. Wenn niemand in der WEG bereit ist, in der Onboarding-Phase Verantwortung zu übernehmen, scheitert auch der beste Anbieter. Genau an diesem Punkt kippt Matera bei kleinen, passiven WEGs regelmäßig.

Funktionen von Matera

Matera ist eine Service-Plattform, kein Werkzeugkasten. Du bekommst nicht eine Software, mit der du wie bei Immoware24 oder Haufe PowerHaus arbeitest, sondern eine App plus ein Expertenteam, das den Rest übernimmt. Das beeinflusst, wie du die einzelnen Funktionen einordnen solltest.

WEG-Versammlung und Beschlusssammlung

Die Online-Eigentümerversammlung ist eines der stärksten Argumente für Matera. Du planst die Versammlung in der App, lädst ein, stellst Tagesordnungspunkte und Beschlussvorlagen ein und führst die Sitzung als Videokonferenz durch. Live-Voting läuft direkt in der Oberfläche. Die Beschlüsse landen automatisch in der Beschlusssammlung, sodass ihr in zwei Jahren noch nachvollziehen könnt, was wann beschlossen wurde. Wer einmal eine Eigentümerversammlung in einem zugigen Hinterhof-Raum mit Papier-Stimmzetteln durchgezogen hat, weiß, was dieser Komfortgewinn wert ist.

Buchhaltung und Hausgeldabrechnung

Die Buchhaltung läuft in der Plattform, das WEG-Bankkonto ist integriert. Jede Ausgabe wird in Echtzeit erfasst und kategorisiert. Die Hausgeldabrechnung am Jahresende erstellt das Team auf Basis der gebuchten Daten. Wer als Beirat schon einmal versucht hat, eine Hausgeldabrechnung zu prüfen, kennt das Problem: Belege fehlen, Konten passen nicht zusammen, Verteilerschlüssel sind nicht dokumentiert. Matera löst das mit konsequenter Belegerfassung in der App und einem einheitlichen Datenmodell. Praktisch spürbar wird das vor allem in den Folgejahren, wenn alle Belege sauber im System liegen.

Expertenteam und Service-Layer

Das Expertenteam ist das eigentliche Produkt. Matera spricht am 18. September 2026 von über 70 Fachleuten für WEG-Recht, Buchhaltung, Bau und Versicherungen. Bei der Antwortzeit nennt der Anbieter allerdings zwei Werte nebeneinander: Die Leistungstabelle verspricht eine Antwort binnen 24 Stunden an Werktagen, die einzelnen Angebotsseiten nennen für Expertenteam und Objektbetreuer 48 Stunden. Wenn dein Beirat eine Frage zum Beschluss-Quorum hat, schreibst du das Team über die App an und bekommst eine schriftliche Antwort. Zum Angebot gehört außerdem eine Vermögensschadenhaftpflicht für den internen Verwalter und den Beirat. Damit nimmt Matera den größten emotionalen Knackpunkt der Selbstverwaltung weg: die persönliche Haftung des Beirats. Welcher Versicherer dahintersteht und bis zu welcher Summe gedeckt wird, steht auf der Website nicht, das solltest du dir schriftlich geben lassen.

Was fehlt

Für Mietverwaltung ist Matera komplett ungeeignet. Wer Mietverträge, Nebenkostenabrechnung für Mieter, Mahnwesen oder Mieterkommunikation sucht, ist hier falsch. Es gibt keinen DATEV-Export für externe Steuerberater, keine öffentliche API, keine Mandantenfähigkeit. Eine professionelle Hausverwaltungs-Firma kann mit dem Tool nicht arbeiten, weil Matera bewusst nicht für sie gebaut ist. Ein Schnittstellen-Ökosystem zu typischen Verwalter-Tools wie Casavi oder etg24 fehlt ebenfalls. Das ist kein Versehen, sondern Produkt-Versprechen: Matera ist die Alternative zum Verwalter, nicht das Werkzeug für ihn.

Datenschutz und Sicherheit

Hier hat sich seit unserer ersten Recherche etwas getan. Ende Mai 2026 war die Datenschutz-Seite von Matera nicht erreichbar, was wir damals kritisiert haben. Am 18. September 2026 haben wir nachgesehen: Die Seite ist wieder da und wird konkret. Matera schreibt dort, dass alle Daten innerhalb der Europäischen Union gespeichert und keine personenbezogenen Daten in Drittländer übertragen werden; die Server verwaltet Amazon Web Services. Ein einzelnes Rechenzentrums-Land nennt der Anbieter nicht, Zertifizierungen wie ISO 27001 stehen weiterhin nirgends.

Automatisch unsicher bedeutet das nicht. Der Anbieter ist eine deutsche GmbH mit Sitz in Berlin, hat einen Geschäftsführer mit Klarnamen und unterliegt deutschem Recht plus DSGVO. Als WEG vor Vertragsabschluss solltest du dir aber drei Dokumente aktiv vom Vertrieb geben lassen: einen AV-Vertrag nach Artikel 28 DSGVO, eine Aufstellung der eingesetzten Subdienstleister mit Hosting-Standort und eine Aussage zu eventuellen Zertifizierungen. Wenn das im Demo-Gespräch nicht sauber beantwortet wird, ist das ein Warnsignal, das du als Beirat ernst nehmen solltest.

Für wen ist Matera geeignet?

Vorteile

  • Perfekt, wenn ihr eine WEG mit 5 bis 30 Einheiten seid und mindestens einen aktiven Eigentümer als internen Verwalter habt
  • Perfekt, wenn ihr den klassischen externen Verwalter loswerden wollt, ohne juristisch ins Risiko zu gehen
  • Perfekt, wenn euch eine Vermögensschadenhaftpflicht für Beirat und internen Verwalter wichtig ist
  • Perfekt, wenn ihr Online-Eigentümerversammlungen wollt statt Präsenztermine im Hinterhof
  • Perfekt, wenn ihr ein WEG-Bankkonto mit Echtzeit-Tracking sucht

Nachteile

  • Nicht ideal, wenn ihr eine kleine WEG mit drei bis fünf Einheiten und überwiegend passiven Eigentümern seid
  • Nicht ideal, wenn ihr Mietverwaltung oder gemischte Wohn-Gewerbe-Objekte habt
  • Nicht ideal, wenn ihr eine professionelle Hausverwaltung mit DATEV und Mandantenfähigkeit aufbaut
  • Nicht ideal, wenn euch eine transparente Tarifübersicht vor dem Demo-Gespräch wichtig ist

Nutzererfahrungen

Matera kommt auf Trustpilot am 18.09.2026 auf 3,8 von 5 Sternen bei 1.545 Bewertungen. Im PropTech-Markt ist das eine solide Datenlage. Die Verteilung ist allerdings gespalten: 69 Prozent Fünf-Sterne-Bewertungen stehen 22 Prozent Ein-Stern-Bewertungen gegenüber, dazwischen liegt fast nichts. Matera lädt Kunden aktiv zur Bewertung ein, das hebt den Schnitt erfahrungsgemäß an. Die positive Mehrheit der Stimmen kommt aus dem Bereich, in dem das Modell strukturell aufgeht: WEGs mit 8 bis 30 Einheiten, einem aktiven Beirat und einem internen Verwalter, der bereit ist, ein paar Stunden pro Monat zu investieren.

Was diese Nutzer loben, deckt sich mit dem, was wir im Anbieter-Bild gesehen haben. Das Expertenteam antwortet laut vielen Reviews tatsächlich innerhalb von 24 Stunden, oft schneller. Die Ausgaben-Transparenz in der App ist ein echter Gewinn, weil jeder Eigentümer nachverfolgen kann, was die WEG wofür ausgegeben hat. Und die Online-Versammlung schlägt den Vergleich mit Zoom plus Excel plus E-Mail klar.

Am anderen Ende der Skala sieht es anders aus. WEGs mit drei bis fünf Einheiten und passiven Eigentümern berichten überdurchschnittlich oft von verschleppten Onboardings, langen Antwortzeiten und einem Gefühl, in der Plattform allein gelassen zu werden. Ein Teil davon ist kein Matera-spezifisches Problem: Wenn eine WEG zu klein ist und zu passiv, scheitert das Selbstverwaltungs-Modell unabhängig vom Anbieter. Trotzdem solltest du das wissen, bevor du als Drei-Parteien-WEG ein Angebot anfragst.

Im Hintergrund läuft 2026 außerdem eine Crowdinvesting-Kampagne, mit der Matera nach der Series B von 2021 frisches Kapital einsammelt. Für dich als Kunde ist das eher ein Hinweis als ein Knock-out. Wachstums-Startups brauchen regelmäßig Kapital, das gehört zum Modell. Wer eine WEG für 20 Jahre auf eine Plattform setzt, sollte die Frage nach der finanziellen Stabilität im Demo-Gespräch trotzdem ansprechen.

Unser Fazit zu Matera

Befriedigend
3.2 / 5.0
Matera ist die spannendste Selbstverwaltungs-Plattform am deutschen Markt und für WEGs mit 5 bis 30 Einheiten und aktivem Beirat eine echte Alternative zum klassischen Verwalter. In kleinen, passiven Gemeinschaften kippt das Modell aber regelmäßig. Vor dem Vertrag solltest du AV-Vertrag und Hosting-Details aktiv anfragen.

Redaktions-Score: 3,2 / 5,0 (Befriedigend) | Kosten: 60 | Funktionsumfang: 70 | Bedienbarkeit: 78 | Support: 75 | Schnittstellen: 35 | Skalierbarkeit: 50

Stärken

  • Expertenteam mit zugesagter Antwort binnen 24 bis 48 Stunden
  • Online-Versammlung und Beschlusssammlung sauber integriert
  • WEG-Bankkonto mit Echtzeit-Tracking
  • Vermögensschadenhaftpflicht für Beirat und internen Verwalter

Schwächen

  • Preise nur auf Anfrage, keine öffentliche Tarifübersicht
  • Funktioniert in kleinen, passiven WEGs schlecht
  • Keine Mietverwaltung, kein DATEV, keine API

Alternativen zu Matera

Matera ist im Selbstverwaltungs-Segment fast konkurrenzlos. Je nachdem, was bei euch in der WEG-Realität gilt, ist trotzdem ein anderer Weg sinnvoll.

Lokaler Hausverwalter, besser für passive WEGs ohne internen Treiber: Wenn niemand in der WEG bereit ist, den Hut aufzusetzen, ist der klassische externe Verwalter trotz Kosten die ehrlichere Wahl. Der VDIV-Benchmark von 19,75 bis 32 Euro pro Einheit und Monat ist dann der faire Vergleichswert.

Immoware24, besser für professionelle WEG-Verwalter: Immoware24 ist Profi-Software für die Verwalter-Firma, kein Selbstverwaltungs-Service. Wer eine Hausverwaltung als Gewerbe betreibt und Mandantenfähigkeit braucht, ist hier richtig.

vermieter1.de, besser für Mietverwaltung in kleinen Beständen: vermieter1.de zielt auf Mietverwaltung im Privatvermieter-Segment, nicht auf WEG-Selbstverwaltung. Wenn ihr neben der WEG-Sache auch Mietwohnungen verwaltet, deckt das Tool den Mietteil ab, den Matera bewusst weglässt.

Häufig gestellte Fragen zu Matera

Matera vertreibt die Plattform ausschließlich über ein individuelles Angebot. Der Preis hängt von der Einheiten-Anzahl, dem Buchhaltungs-Umfang und dem gewählten Service-Layer ab. Zur Einordnung: klassische Hausverwalter liegen laut VDIV-Branchenreport 2026 bei 19,75 bis 32 Euro pro Einheit und Monat brutto. Im Demo-Gespräch solltest du Preis pro Einheit, Laufzeit, Kündigungsfrist und Reaktionszeit des Expertenteams aktiv abfragen, damit das Angebot vergleichbar wird.

Nein. Matera ist ausschließlich für WEG-Selbstverwaltung gebaut. Mietverträge, Nebenkostenabrechnung für Mieter, Mahnwesen oder Mieterkommunikation sind in der Plattform nicht abgebildet. Wenn du Mietwohnungen verwaltest, brauchst du eine separate Lösung wie objego, vermieter1.de oder Immolert. Eine WEG mit eigenen Sondereigentums-Vermietungen kombiniert Matera in der Praxis mit einem zweiten Tool für die Mietverwaltung der einzelnen Eigentümer.

Die Versammlung wird in der App vorbereitet, mit Tagesordnung, Beschlussvorlagen und Einladungen an alle Eigentümer. Am Termin selbst läuft die Sitzung als Videokonferenz, mit Live-Voting direkt in der Oberfläche. Eine Präsenz-Hybrid-Variante ist möglich. Nach der Versammlung wandern die Beschlüsse automatisch in die Beschlusssammlung, sodass jede Entscheidung dauerhaft dokumentiert ist. Wer keine Online-Variante möchte, kann die Versammlung trotzdem klassisch durchführen und Matera nur für Vorbereitung und Beschluss-Archivierung nutzen.

Du bekommst deine Daten in einem strukturierten Export. Beschlusssammlung, Hausgeldabrechnungen, Belege und Kontoauszüge wandern als Datei zurück an die WEG, sodass ihr beim Wechsel zu einem klassischen Verwalter oder zu einer anderen Plattform die Historie behaltet. Den genauen Export-Umfang, das Datei-Format und die Übergabe-Fristen solltest du vor Vertragsabschluss schriftlich klären lassen. Eine sauber dokumentierte Exit-Strategie gehört bei Selbstverwaltungs-Plattformen zur Pflicht-Hausaufgabe des Beirats.

Vertragspartner ist die Matera Deutschland GmbH mit Sitz in der Andreasstraße 72 in Berlin (HRB 234844 B, Amtsgericht Charlottenburg), damit gelten deutsches Recht und die DSGVO. Die Datenschutz-Seite war bei unserer Recherche Ende Mai 2026 nicht erreichbar; am 18. September 2026 haben wir sie erneut aufgerufen und sie ist wieder online. Matera erklärt dort, alle Daten innerhalb der Europäischen Union zu speichern und keine personenbezogenen Daten in Drittländer zu übertragen; die Server verwaltet Amazon Web Services. Zertifizierungen wie ISO 27001 nennt der Anbieter nicht. Vor Vertragsabschluss solltest du dir trotzdem aktiv einen AV-Vertrag nach Artikel 28 DSGVO, eine Subdienstleister-Liste und eine Aussage zu Zertifizierungen geben lassen.

Quellen und Transparenz

Dieser Beitrag stützt sich auf öffentlich verfügbare Anbieter-Angaben, eine Sichtung der Preis- und Funktionsangaben und die Auswertung externer Bewertungsportale. Basisstand der Funktions- und Angebotsangaben: 28. Mai 2026. Unternehmensdaten, Datenschutz-Angaben, Teamgröße und Bewertungen zuletzt geprüft am 18. September 2026. Ältere Angaben haben wir stehen lassen und mit ihrem Datum gekennzeichnet.

Transparenz-Hinweis: Einige Anbieter-Links sind Tracking-Links. Wenn du darüber einen Vertrag abschließt, erhalten wir gegebenenfalls eine Provision. Unsere Bewertung ist davon unabhängig. Wie wir Scores ermitteln, steht in der Bewertungsmethodik.

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Im Anbieter-Vergleich stehen die Alternativen mit Preisen und Funktionen nebeneinander.

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3,5
6 Bewertungen
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6 Erfahrungsberichte für Matera mit im Schnitt 3,5 Sternen

  1. Wir sind jetzt seit etwas mehr als einem Jahr bei Matera. Das Online-Portal ist einfach zu bedienen und bietet die Möglichkeit jederzeit die Finanzen der WEG einzusehen. Der Ansprechpartner ist für uns gut erreichbar, in der Regel per Mail, wobei bei Bedarf Telefonate oder auch Videotelefonate ausgemacht wurden. Wir sind bisher sehr zufrieden und können Matera für Eigentümer von WEGs empfehlen! - von Ferdinand | 27.09.2023
  2. Ich finde das Konzept gut, habe aber immer zu lange auf Feedback warten müssen. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Nun bin ich bei einem anderen Anbieter und sehr zufrieden. - von Georg | 31.08.2023
  3. Eine absolute geniale Idee mit einem absolut genialen Konzept - wenn, ja wenn es denn funktionieren würde. Hausgeldeinzug, Überweisung an Dienstleister und die App sind sehr Anwenderfreundlich und übersichtlich gestaltet. Telefonisch ist aber kein Mensch erreichbar - alles läuft per Mail, wenn sich denn der Servicemitarbeiter mal aus seinem homeoffice bequemt zu antworten. Das ist im normalen Tagesgeschäft bei der Geldeinsparung noch organisierbar, aber in bzw. während der Abrechnung eine totale Vollkatastrophe. Diese Plattform ist nur für absolut anspruchslose WEGs zu empfehlen, die viel Zeit und Geduld mitbringen bzw. jemanden für das einfache Tagesgeschäft benötigen. Die erste Abrechnung war bereits extrem nerven- und energieaufreibend - ich wage nicht darüber nachzudenken, wie das bei einer Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahme laufen soll? - von Thomas Reddig | 10.05.2023
  4. Funktioniert einwandfrei und ist sehr einfach zu verstehen. - von Martina Westermeier | 14.10.2022
  5. Matera ist nach erster Prüfung durch mich ein solides Angebot. Alles ist sehr modern und dennoch leicht verständlich. Ich teste die Software nun für ein Jahr für eine meiner Immobilien und danach entscheide ich mich, ob ich dabei bleibe und alle Immobilien "umziehe" oder nicht. - von Thorsten Meister | 7.08.2022
  6. Die Lösung ist sehr gut, ich nutze sie seit einigen Monaten. Im Vergleich zu meinen alten Excel-Tabellen spare ich viele Stunden Arbeitszeit. Freundliche Grüße! - von Alexander Geiss | 6.07.2022
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