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upmin

Zuletzt aktualisiert:
58

Ausreichend

Redaktionsscore

upmin ist eine überregionale Hausverwaltung. Dabei wird dir als Immobilienbesitzer die Arbeit mit deinen Immobilien einfach abgenommen und komplett an upmin übertragen.

Bewertungsübersicht

Unsere Methodik
Redaktions-Score
58 /100

Ausreichend

Kosten & Preistransparenz
75/100
Funktionsumfang
70/100
Bedienbarkeit & UX
55/100
Support & Schulung
35/100
Schnittstellen & Integration
25/100
Skalierbarkeit & Zukunft
60/100
Kosten & Preistransparenz 25%
Funktionsumfang 25%
Bedienbarkeit & UX 15%
Support & Schulung 15%
Schnittstellen & Integration 10%
Skalierbarkeit & Zukunft 10%
Community-Stimmung
2,9 /5,0

7 Erfahrungsberichte

5★
3
4★
1
3★
0
2★
0
1★
3

Zur Einordnung

Die 7 Erfahrungsberichte bilden einen subjektiven Ausschnitt der Nutzererfahrungen ab. Studien zeigen: Negative Erlebnisse führen häufiger zu Bewertungen als positive (Complaint Bias).

Für wen ist dieser Anbieter geeignet?

🏠

Private Vermieter (1–5 Einheiten)

⚠️ Bedingt geeignet

upmin ist eine Vollverwaltung als Service, keine Software. Für Privatvermieter mit 1-2 Wohnungen, die alles outsourcen wollen, in der Theorie passend. Aber: Trustpilot zeigt polarisierte Bewertungen, mit deutlichen Pain-Points bei Erreichbarkeit und Berater-Fluktuation.

🏢

Semi-Profis (5–20 Einheiten)

❌ Weniger geeignet

upmin nimmt dir die Verwaltung ab, statt dich beim Selbstverwalten zu unterstützen. Für Vermieter, die mehrere Einheiten selbst managen wollen, ist ein Tool wie immocloud oder vermieter1.de der bessere Weg.

🏗

Hausverwaltungen (20–100+)

❌ Weniger geeignet

upmin ist der DIREKTE WETTBEWERBER lokaler Hausverwalter, kein Tool für professionelle Verwalter.

🏛

WEG-Verwaltung

❌ Weniger geeignet

upmin zielt auf Mietverwaltung, nicht WEG. Für Eigentümergemeinschaften ist Matera oder ein klassischer WEG-Verwalter passender.

upmin ist keine Hausverwaltungs-Software, aber kann für manche Zielgruppen ein hilfreicher Service sein. Du loggst dich nirgendwo ein, du arbeitest mit keiner Plattform, du behältst keine Kontoauszüge selbst im Blick. upmin ist ein digital arbeitender Hausverwalter, also ein Service: Du übergibst die komplette Mietverwaltung deiner Wohnungen an die Berliner Upmin Management GmbH und bezahlst dafür einen festen Monatspreis statt einer klassischen Verwalter-Provision. Direkter Wettbewerber ist nicht objego oder Immoware24, sondern der lokale Hausverwalter um die Ecke.

Wenn du eigentlich nach einer Software suchst, mit der du selbst verwaltest, ist upmin das falsche Produkt. Dann passt dir objego deutlich besser: kostenlose Free-Version bis zwei Wohneinheiten, Server in Deutschland, Mietverwaltung, Nebenkostenabrechnung und DATEV-Export integriert. Erst wenn du die Arbeit komplett abgeben statt selbst erledigen willst, ist upmin überhaupt eine Option.

Wir haben Anbieter-Angaben, Bewertungsbild und technische Infrastruktur Ende Mai 2026 geprüft. Das Bild polarisiert. Auf der einen Seite ein junges Startup mit Scout24 als Investor, transparenten Festpreisen und monatlicher Kündigung. Auf der anderen eine Trustpilot-Basis mit harter Kritik an Berater-Fluktuation und Erreichbarkeit. Wer als Privatvermieter mit ein bis drei Wohnungen die Verwaltung komplett abgeben will, sollte beide Seiten kennen, bevor er unterschreibt.

Das Wichtigste in Kürze

upmin im Schnellüberblick:

  • Was ist upmin? Kein Software-Tool, sondern ein digital arbeitender Hausverwalter. Du übergibst die Verwaltung, du verwaltest nicht selbst.
  • Für wen? Privatvermieter mit ein bis drei Wohnungen, die die laufende Verwaltung komplett abgeben wollen.
  • Du suchst eine Software? Dann ist objego der richtige Anbieter, nicht upmin. objego ist bis zwei Wohneinheiten kostenfrei und ein klassisches Self-Service-Tool.

Top 3 Vorteile:

  • Transparente Festpreise ab 14,90 Euro pro Monat für Buchhaltung und ab 22,90 Euro für Vollverwaltung, ohne Schranke „Preis auf Anfrage“
  • Monatliche Kündigungsfrist statt der branchenüblichen zwei bis fünf Jahre Bindung beim klassischen Verwalter
  • Scout24 als Investor im Hintergrund, dazu eine Schwester-Holding, die etablierte Hausverwaltungen aufkauft und damit operatives Backbone liefert

Ehrliche Nachteile:

  • Trustpilot-Reviews polarisieren stark, häufige Kritik zu Berater-Fluktuation, langsamer Reaktion und Problemen mit der Mietzahlungs-Weiterleitung
  • Bei der Recherche zeigte die Hauptdomain einen TLS-Konfigurationsfehler, das ist bei einem Dienstleister mit Treuhandfunktion ein Warnsignal
  • Datenschutz-Dokumentation und AV-Vertrag sind öffentlich nicht hinterlegt, das Unternehmen ist mit Gründung 2021 noch jung

Perfekt für dich, wenn du ein bis drei Wohnungen vermietest, keine Zeit oder Lust auf die laufende Verwaltung hast und einen Festpreis ohne mehrjährige Bindung suchst.
Nicht ideal, wenn du eigentlich eine Software für die Selbstverwaltung suchst (dann objego), wenn du einen festen Ansprechpartner vor Ort brauchst oder wenn du aus einer Mietzahlungs-Krise mit einem schwierigen Mieter kommst.
Unser Urteil in einem Satz: upmin ist preislich und vertraglich ein faires Angebot für entspannte Standardfälle, taugt aber nicht für Software-Sucher und nicht für anspruchsvolle Verwaltungs-Situationen mit hohem Kontinuitäts-Anspruch.

Was kostet upmin?

upmin arbeitet mit drei klar bepreisten Paketen, die du je nach Bedarf einzeln oder kombiniert buchst. Anders als bei vielen klassischen Verwaltern und auch anders als bei Matera findest du die Preise direkt auf der Website, ohne vorher ein Demo-Gespräch durchlaufen zu müssen.

Das Buchhaltungspaket startet bei 14,90 Euro pro Monat. Du bekommst die Hausgeld-, Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung, die Mieteingangskontrolle, das Mahnwesen und die laufende Buchhaltung. Wer einen Steuerberater hat und nur die operative Abrechnungs-Last loswerden will, ist mit diesem Paket gut bedient.

Das Verwaltungspaket ab 22,90 Euro pro Monat ist die Vollverwaltung. Hier kommen Mieterkommunikation, Instandhaltung, die Abwicklung von Reparaturen, das Schadensmanagement und die Koordination mit Versicherungen und Behörden dazu. Das ist das Paket, für das die meisten Vermieter zu upmin kommen.

Das Vermietungspaket kostet einmalig das 1,5-fache der Kaltmiete und beinhaltet die komplette Vermarktung einer freien Wohnung: Inserat, Besichtigungen, Bonitätsprüfung, Mietvertrag und Wohnungsübergabe. Im Markt liegt das eher am unteren Ende. Klassische Makler nehmen zwei Kaltmieten plus Mehrwertsteuer.

Zur Einordnung der laufenden Preise hilft der Markt-Benchmark: Der VDIV-Branchenreport 2026 sieht klassische Hausverwalter zwischen 19,75 und 32 Euro pro Einheit und Monat brutto. upmin liegt damit für die Vollverwaltung im unteren Drittel, allerdings ohne den lokalen Ansprechpartner, den ein klassischer Verwalter mitliefert.

Ein Detail, das im Verwalter-Vergleich gerne untergeht: die Vertragslaufzeit. Klassische Verwalterverträge laufen häufig zwei bis fünf Jahre und sind in der Zwischenzeit nicht ordentlich kündbar. upmin lässt dich monatlich raus. Wenn dir der Service nach drei Monaten nicht passt, bist du weg, statt jahrelang an einen Vertrag gebunden zu sein.

Funktionen und Leistungen von upmin

Noch einmal zur Erinnerung, weil es im Vergleich oft schiefläuft: upmin ist kein Software-Tool, sondern ein Service. Du loggst dich nicht in eine Plattform ein, mit der du deine Wohnungen selbst verwaltest. Du übergibst die Aufgaben an ein Team, das die Arbeit für dich erledigt. Das verändert, wie du die einzelnen Leistungs-Bausteine einordnen solltest.

Vollverwaltungs-Paket

Das Verwaltungspaket ist das Kern-Produkt. upmin übernimmt für 22,90 Euro pro Monat und Wohnung die komplette Mietverwaltung: laufende Buchhaltung mit Mieteingangskontrolle und Mahnwesen, jährliche Nebenkostenabrechnung, Mieterkommunikation, Reparaturen und Instandhaltungen. Wenn die Heizung ausfällt oder ein Mieter eine Mietminderung ankündigt, läuft die Bearbeitung über upmin. Du bekommst einmal im Monat eine Aufstellung und musst dich um den Rest nicht kümmern. So weit die Theorie, die für entspannte Standardfälle auch funktioniert.

Buchhaltungs-Paket

Das Buchhaltungspaket für 14,90 Euro pro Monat ist der schlankere Einstieg. upmin macht hier nur die Zahlen-Seite: Hausgeld-, Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung, Mieteingangskontrolle, Mahnwesen, Rechnungswesen. Mieterkommunikation, Reparaturen und Instandhaltung bleiben bei dir. Für viele Vermieter mit zwei oder drei Wohnungen, die ihre Mieter schon lange kennen, ist das der ehrlichere Schnitt.

Vermietungs-Paket

Das Vermietungspaket greift, wenn eine Wohnung leer steht. Für einmalig das 1,5-fache der Kaltmiete übernimmt upmin Inserat, Besichtigungen, Bonitätsprüfung, Mietvertrag und Wohnungsübergabe. Im Vergleich zum klassischen Makler-Standard von zwei Kaltmieten plus Mehrwertsteuer sparst du je nach Miete schnell vierstellig pro Vermietung. Voraussetzung ist, dass upmin in deiner Stadt genug Marktnähe und Besichtigungs-Kapazität hat, was bei einem bundesweit arbeitenden Anbieter regional schwankt.

Was fehlt

An mehreren Stellen merkst du, dass upmin ein junges Startup ist. Es gibt keine öffentlich beworbene Mieter-App für Schadensmeldungen oder Beleg-Einsicht, wie sie Casavi oder etg24 anbieten. Es gibt keinen lokalen Ansprechpartner, den dein Mieter persönlich kennt. Und es gibt keinen DATEV-Export für deinen Steuerberater, dazu kein öffentliches Schnittstellen-Konzept. Was du bekommst, ist ein Service, den ein Team aus Berlin per E-Mail und Telefon abwickelt. Für den Privatvermieter mit zwei Wohnungen reicht das oft, für professionelle Strukturen wird es eng.

Datenschutz und Sicherheit

Beim Datenschutz wird es bei upmin dünn. Bei unserer Recherche Ende Mai 2026 zeigte die Hauptdomain upmin.de einen TLS-Konfigurationsfehler: Das ausgelieferte SSL-Zertifikat passte nicht zum Hostname. Bei einem Anbieter, der Konto- und Mieterdaten verarbeitet und auf Treuhand-Basis Mieten weiterleitet, ist das kein Bagatell-Befund. Ein TLS-Fehler bedeutet in der Praxis, dass der Browser dem Besucher eine Sicherheits-Warnung anzeigt und die Identität der Seite nicht eindeutig nachweisbar ist. Mag eine vorübergehende Konfigurations-Panne gewesen sein. Wer aber Mieten treuhänderisch weiterleitet, sollte sowas in 24 Stunden gefixt haben.

Öffentlich nicht dokumentiert sind außerdem der AV-Vertrag nach Artikel 28 DSGVO, die eingesetzten Subdienstleister und der Hosting-Standort. upmin ist eine deutsche GmbH mit Sitz in Berlin, unterliegt also deutschem Recht und der DSGVO. Vor Vertragsabschluss solltest du dir trotzdem aktiv drei Dokumente vom Vertrieb geben lassen: einen AV-Vertrag, eine Aufstellung der Subdienstleister mit Hosting-Standort und eine Aussage zur Mietkonten-Verwaltung, also ob dein Mieter direkt auf dein Konto zahlt oder ob upmin als Zahlstelle dazwischen geschaltet ist. Gerade der letzte Punkt entscheidet, wie schnell du im Konfliktfall an dein eigenes Geld kommst.

Für wen ist upmin geeignet?

Vorteile

  • Perfekt, wenn du ein bis drei Wohnungen vermietest und die laufende Verwaltung komplett abgeben willst
  • Perfekt, wenn du einen transparenten Festpreis pro Monat brauchst statt einer Verwalter-Provision
  • Perfekt, wenn du keinen mehrjährigen Verwaltervertrag eingehen willst und monatlich kündigen können möchtest
  • Perfekt, wenn du eine Wohnung neu vermieten musst und gegenüber dem Makler-Standard sparen willst
  • Perfekt, wenn deine Wohnungen über Deutschland verteilt sind und ein lokaler Verwalter pro Standort unrealistisch wäre

Nachteile

  • Nicht ideal, wenn du einen festen Ansprechpartner vor Ort brauchst, der deine Wohnung persönlich kennt
  • Nicht ideal, wenn du eine WEG verwalten lassen willst, dafür ist upmin nicht ausgelegt
  • Nicht ideal, wenn du gerade einen Mietnomaden oder einen Räumungsfall hast und maximale Eskalations-Kompetenz brauchst
  • Nicht ideal, wenn dein Steuerberater einen DATEV-Export für die Buchhaltung erwartet
  • Nicht ideal, wenn du eine eigene Software willst, mit der du selbst Mieter, Belege und Konten im Blick behältst

Die typischen upmin-Nutzer sind keine professionellen Verwalter, sondern Berufstätige, die ihre eine Eigentumswohnung in Berlin und das Apartment der Eltern in München gemeinsam verwalten lassen wollen, ohne sich um zwei lokale Hausverwaltungen kümmern zu müssen. Genau dafür ist das Modell gebaut. Wer komplexere Strukturen, gewerbliche Anteile oder eine Handvoll Problemmieter im Portfolio hat, ist beim klassischen Verwalter mit lokaler Präsenz besser aufgehoben.

Im Praxistest und Erfahrungen

upmin kommt auf Trustpilot Ende Mai 2026 auf eine kleine, aber polarisierte Bewertungsbasis von rund 31 bis 32 Reviews. Statistisch ist das dünn, in der Verteilung aber aussagekräftig. Die positiven Stimmen kommen fast ausschließlich aus dem Bereich, für den das Modell strukturell aufgeht: Privatvermieter mit ein bis zwei Wohnungen, die das Buchhaltungs- oder Verwaltungspaket gebucht haben und auf einen entspannten Mieter-Mix treffen. Lob bezieht sich auf die Entlastung gegenüber dem alten lokalen Verwalter, die Festpreis-Transparenz und einen freundlichen Erstkontakt im Onboarding.

Die kritischen Stimmen erzählen eine andere Geschichte. Häufige Beschwerden drehen sich um Berater-Fluktuation, also dass der Ansprechpartner mehrmals pro Jahr wechselt und der Neue den Vorgang nicht kennt. Dazu kommen Berichte über lange Antwortzeiten per E-Mail und telefonische Nicht-Erreichbarkeit der 0800-Nummer. In mehreren Fällen wird zudem von Problemen mit der Mieteingangs-Weiterleitung berichtet. Wenn ein Mieter zahlt, der Eigentümer das Geld aber Wochen später noch nicht auf seinem Konto sieht, ist das ein Befund, der ausgerechnet einen Treuhand-Dienstleister hart trifft.

Ein Teil dieser Kritik ist Wachstums-Schmerz eines jungen Unternehmens. upmin wurde 2021 gegründet und ist mit Scout24 als Investor und einer parallelen M&A-Holding (Upmin Group GmbH), die etablierte Hausverwaltungen aufkauft, klar im Wachstums-Modus. Im Service-Geschäft heißt schnelles Wachstum meistens auch: mehr Personalwechsel und mehr Prozess-Brüche. Ob sich das in den nächsten 12 bis 24 Monaten beruhigt, entscheidet sich daran, wie stabil upmin den Berater-Stamm halten kann.

Für dich als möglichen Kunden heißt diese Datenlage zweierlei. Erstens: Geh nicht davon aus, dass dein Erstkontakt-Berater dauerhaft dein Ansprechpartner bleibt. Zweitens: Halte deine eigene Dokumentation parat, also Mietverträge, Konto-Auszüge und Mieter-Korrespondenz, damit du im Fall eines Berater-Wechsels nicht von Null anfangen musst.

Unser Fazit zu upmin

Ausreichend
2.9 / 5.0
upmin ist preislich und vertraglich ein faires Angebot für den Privatvermieter mit ein bis drei Wohnungen in Standardlage. Die Kritik aus der Trustpilot-Basis ist real und betrifft die operativen Kern-Themen, also Erreichbarkeit, Kontinuität und Mietzahlungs-Weiterleitung. Wer einen aufgeräumten Mieter-Mix hat und den Festpreis-Vorteil gegenüber dem klassischen Verwalter mitnehmen will, kann den Service probieren, dank monatlicher Kündigung mit überschaubarem Risiko. Wer auf maximale Kontinuität und einen festen lokalen Ansprechpartner angewiesen ist, bleibt besser beim klassischen Hausverwalter.

Redaktions-Score: 2,9 / 5,0 (Ausreichend) Kosten: 75 | Funktionsumfang: 70 | Bedienbarkeit: 55 | Support: 35 | Schnittstellen: 25 | Skalierbarkeit: 60

Stärken

  • Transparente Festpreise ab 14,90 Euro Buchhaltung und 22,90 Euro Vollverwaltung
  • Monatliche Kündigungsfrist statt mehrjähriger Verwaltervertrag
  • Vermietungspaket mit 1,5 Kaltmieten im Markt günstig
  • Scout24 als Investor und Schwester-Holding als operatives Backbone

Schwächen

  • Trustpilot polarisiert, häufige Kritik zu Berater-Fluktuation und Erreichbarkeit
  • TLS-Konfigurationsfehler auf der Hauptdomain bei Recherche
  • AV-Vertrag und Datenschutz-Dokumentation öffentlich nicht hinterlegt

Alternativen zu upmin

upmin steht im Service-Modell zwischen klassischem Verwalter und Self-Service-Software. Je nach deiner Verwaltungs-Realität ist eine andere Lösung ehrlicher. Die wichtigste Frage zuerst: Willst du selbst verwalten oder willst du die Arbeit abgeben? Daran entscheidet sich, wohin du schauen musst.

objego, die richtige Wahl, wenn du eine Software statt eines Dienstleisters suchst: Das ist die häufigste Fehl-Erwartung an upmin. Wer sich in eine Plattform einloggen, Belege selbst hochladen, Nebenkosten selbst abrechnen und Konten selbst im Blick behalten will, ist bei objego strukturell richtig. Die Free-Version bleibt bis zwei Wohneinheiten dauerhaft kostenlos, der Funktionsumfang deckt Mietverwaltung, Nebenkostenabrechnung, Mahnwesen und DATEV-Export ab, die Server stehen in Deutschland. Wer von upmin spricht, aber eigentlich eine Software meint, gehört zu objego, nicht zu upmin.

Lokaler Hausverwalter, besser für komplexe Standardfälle mit persönlichem Anspruch: Wenn du regelmäßigen persönlichen Kontakt erwartest, deine Wohnung in einer schwierigen Lage liegt oder du im Konfliktfall jemanden vor Ort brauchst, ist der klassische Verwalter trotz höherer Kosten die ehrlichere Wahl. Der VDIV-Benchmark von 19,75 bis 32 Euro pro Einheit und Monat ist hier der faire Vergleichswert.

Matera, besser für WEG-Selbstverwaltung mit aktivem Beirat: Matera ist keine Vollverwaltung wie upmin, sondern eine Plattform für Wohnungseigentümergemeinschaften, die ihren externen Verwalter abschaffen wollen. Wenn ihr in einer WEG mit 5 bis 30 Einheiten und mindestens einem engagierten Eigentümer seid, ist Matera das passendere Modell.

immocloud, eine weitere Software-Option mit Mieterportal: Wenn du selbst verwalten willst und zusätzlich ein Mieterportal sowie automatischen Bankabgleich brauchst, ist immocloud die Alternative zu objego. Auch hier behältst du die Kontrolle und sparst die laufenden Service-Gebühren eines Dienstleisters.

Häufig gestellte Fragen zu upmin

upmin ist ein Hausverwalter, kein Software-Tool. Du loggst dich nirgendwo ein, um selbst zu verwalten. Du übergibst die Aufgaben an das upmin-Team, das die Arbeit für dich erledigt. Wer eine Software für Selbstverwaltung sucht, ist bei objego richtig: bis zwei Wohneinheiten kostenfrei, Server in Deutschland, Mietverwaltung, Nebenkosten, Mahnwesen und DATEV-Export integriert. upmin ist die digitale Variante des klassischen Verwalters, nicht eine Plattform für Vermieter, die selbst Hand anlegen wollen.

upmin arbeitet mit drei Paketen. Das Buchhaltungspaket startet bei 14,90 Euro pro Monat und Wohnung, das Verwaltungspaket bei 22,90 Euro pro Monat und Wohnung. Das Vermietungspaket kostet einmalig das 1,5-fache der Kaltmiete für die komplette Neuvermietung einer Wohnung. Im Vergleich zum VDIV-Branchen-Benchmark für klassische Verwalter (19,75 bis 32 Euro pro Einheit und Monat) liegt upmin im unteren Drittel, allerdings ohne lokalen Ansprechpartner vor Ort.

upmin arbeitet mit einer monatlichen Kündigungsfrist. Das ist einer der größten Unterschiede zum klassischen Hausverwalter, bei dem Verträge oft zwei bis fünf Jahre laufen und in der Zwischenzeit nicht ordentlich kündbar sind. Vor Vertragsabschluss solltest du dir trotzdem die genauen Formvorschriften (Schriftform, E-Mail-Genügigkeit) und den Übergabe-Prozess deiner Daten schriftlich bestätigen lassen. Wer in zwei Jahren ohne Reibung wieder rauswill, klärt das beim Abschluss, nicht bei der Kündigung.

upmin hat Ende Mai 2026 eine kleine Bewertungsbasis von rund 31 bis 32 Reviews auf Trustpilot, die stark polarisiert. Positive Stimmen loben Festpreis-Transparenz und Entlastung gegenüber dem alten lokalen Verwalter, vor allem bei Privatvermietern mit ein bis zwei Wohnungen. Kritische Reviews konzentrieren sich auf Berater-Fluktuation, lange Antwortzeiten und Probleme mit der Mietzahlungs-Weiterleitung. Statistisch ist die Datenlage dünn, das Muster aber konsistent.

Das Vermietungspaket kostet einmalig das 1,5-fache der Kaltmiete und deckt die komplette Neuvermietung ab: Inserat-Erstellung und Schaltung, Bewerber-Vorauswahl, Besichtigungen, Bonitätsprüfung, Mietvertrag und Wohnungsübergabe. Im Vergleich zum klassischen Makler-Standard von zwei Kaltmieten plus Mehrwertsteuer sparst du je nach Miethöhe schnell vierstellig pro Vermietung. Voraussetzung ist, dass upmin in deiner Stadt ausreichend Marktnähe und Besichtigungs-Kapazität hat, was bei einem bundesweit arbeitenden Anbieter regional schwankt.

Quellen und Transparenz

Dieser Test stützt sich auf öffentlich verfügbare Anbieter-Angaben, eine eigene Pricing- und Funktions-Sichtung und die Auswertung externer Bewertungsportale. Stand der Recherche: 28. Mai 2026.

  • Offizielle Anbieter-Website mit Paket-Übersicht und Kontaktformular: upmin.de
  • Konzern-Schwester und M&A-Holding mit Investoren-Hinweis: upmingroup.de
  • Trustpilot-Bewertungen upmin (rund 31 bis 32 Reviews, polarisiert): de.trustpilot.com/review/upmin.de
  • VDIV-Branchenreport 2026 zu Hausverwalter-Honoraren als Markt-Benchmark: vdiv.de

Transparenz-Hinweis: Einige Anbieter-Links sind Tracking-Links. Wenn du darüber einen Vertrag abschließt, erhalten wir gegebenenfalls eine Provision. Unsere Bewertung ist davon unabhängig. Wie wir Scores ermitteln, steht in der Bewertungsmethodik.

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2,9
7 Bewertungen
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7 Erfahrungsberichte für upmin mit im Schnitt 2,9 Sternen

  1. Bei der Wahl von upmin war mir von Anfang an bewusst, dass es ein Startup ist und dementsprechend nicht alles direkt glatt läuft. So war es dann auch, wie z.B. dass man für meinen Geschmack zu viele Erinnerungsemail beim Hochladen von Dokumenten bekommt, dass man manchmal 2 Mal anrufen muss damit etwas passiert und das die Aussagen von verschiedenen Mitarbeiter nicht immer übereinstimmen. Aber man merkt, dass die Firma große Schritte nach vorne macht, Erreichbarkeit hat sich stark verbessert, vieles kann ich digital einsehen und mittlerweile werde ich sogar auch proaktiv nach meiner Zufriedenheit kontaktiert! Es geht in die richtige Richtung und für den Preis einfach unschlagbar - von Alexander Reibnitz | 4.07.2022
  2. Ich habe meine zwei Eigentumswohnungen seit Anfang 2022 in die Verwaltung bei Upmin gegeben und bin bisher sehr zufrieden. Sehr gut funktioniert: - Kommunikation mit Mietern und Firmen wird komplett von meinem Verwalter übernommen - Mieteinnahmen kommen immer pünktlich auf mein Konto - Alles ab Vertragsunterzeichnung ist digital möglich Manchmal wünschte ich mir eher ein Telefonat als eine E-Mail, deshalb ein Stern weniger. Aber ich rufe dann auch oft gleich an und es ist immer jemand erreichbar, auch wenn mein Verwalter gerade im Gespräch ist. - von Heike Bremer | 4.07.2022
  3. Insgesamt sehr zufrieden mit Upmin. Feedback wird aufgenommen und schnell umgesetzt. Vor allem die Neuvermietung der Wohnung nachdem meine Mieterin gekündigt hat lief stressfrei und ich hatte keine Mietausfälle. Kann ich empfehlen! - von M Schneider | 20.06.2022
  4. Reine Katastrophe. Alles leere Worte ohne irgendwelche realen Aktionen dahinter. Hier funktioniert einfach garnichts. 1. Mieter werden ignoriert --> Mieteranfragen, im Schadensfall, werden monatelag ignoriert --> Erst nachdem der Mieter mich kontaktiert und ich um Bearbeitung des Schadenfalls bitte, tut sich etwas --> Auch dann dauert es weitere Monate, bis der Schaden endlich behoben ist. --> Ich habe heute (Juni 2022) immernoch offene Fälle von 2020, wo absolut nichts geschehen ist! 2. Verwaltungsplattform stets out-of -date --> Die Verwaltungsplattform vermietet.de wird nie aktualisiert. Ständig werden fehlende Mieteingänge und nicht zugeordnete Zahlungen aufgeführt. Erst auf wiederholte Anfrage, werden diese endlich (einmalig) aktualisiert. Ab diesem Zeitpunkt geschieht wieder monatelang garnichts. So lange, bis ich wieder persönlich auf die veralteten Daten hinweise und eine Aktualisierung anfordere. Anscheined geschieht hier alles manuell und nur auf zuruf. 3. Kein selbstständiges Handeln: --> Einer meiner Mieter zahlt dauerhaft verspätet seine Miete (oder gar nicht, wenn er nicht darauf hingewiesen wird) --> upmin rührt keinen Finger dafür die Miete einzutreiben. Sie schreiben nichtmal einen einzigen Erinnerungsbrief oder eine Mahnung, wenn Sie nicht durch mich dazu aufgefordert werden 4. Handwerkerleistungen: --> Sie haben anscheinend nichtmal eigene Handwerker. --> Auch bei Kleinstreparaturen werden freie Handwerksfirmen über öffentliche Handwerkerportale gesucht und entsprechende Kostenvoranschläge dem Vermieter zur Freigabe vorgelegt, auch ohne, dass irgendwer überhaupt vor Ort die Lage prüft. --> Von einer Hausverwalt erwarte ich, dass sie über eigene Handwerker oder zumindest vertrauensvolle Partner-Firmen verfügen, die für eine erste Besichtigung den Scahdensfall vor Ort besichtigen, noch bevor ein externer Handwerker damit beauftragt wird den "unbekannten" Schaden zu beheben. Solch eine erste Besichtigung erwarte ich natürlich in den monatlichen Gebühren inklusive. So wie bei anderen seriösen Hausverwaltungen. --> Noch bevor irgendwer den Schaden gesichtet hat, holen Sie sich Kostenvoranschläge zur Reparatur "des Schadens" ein. Dies beruht ausschließlich auf der laienhaften Schadensfallbeschreibung des Mieters. Wie soll das funktionieren? Der Handwerker kann hier abrechnen was er will. --> In einem besonderen Fall wurde ein Handwerker für ca. 2000€ beauftragt einen kleinen Defekt in der Wohnung zu beheben. Dieser war vor Ort, hat meinen Mieter beschimpft und die Wohnung wieder verlassen ohne den Defekt zu beheben. Der Hausverwaltung meldet dieser dann, dass er alles getan habe, womit er beauftragt war, der Defekt aber darüberhinaus noch weitere Handwerkstätigkeiten benötige, wofür er nicht zuständig sein. Selbtverständlich verlangt er die Begleichung der happigen Rechnung und empfiehlt die Beauftragung einer weiteren Fachfirma. Als ich auf eigene Kosten einen Handwerker in die Wohnung schickte, stellt dieser Fest, dass der gesamte "Defekt" mit dem Umlegen eines einzigen Schalters zu beheben war. Alle vorher durchgeführten Tätigkeiten waren sinnlos und habe nur unnötig Geld gekostet. realer Arbeitsaufwand: Anfahrt + 5 Minuten. Vielleicht bin ich auch nur an einen sehr schlechten Betreuer geraten. Aber die Dame vorher war auch nicht besser. Gefühlt wechseln die Ansprechpartner jedes halbe Jahr. Teilweise auch ohne Info über den Wechsel oder die neuen Ansprechpartner. - von H.H. | 19.06.2022
  5. UPMIN zeigte sich (wenn man seinen Mitarbeiter erreicht) "stets bemüht", aber am Ende waren alles nur hohle Versprechungen und es ist über Monate nix passiert. Statt dessen hat aber 4-mal der persönlich zugeteilte Ansprechpartner gewechselt, aber auch das Versprechen der jeweils neuen Person, sich den Themen anzunehmen hat nur weiteren Aufschub generiert statt einer dringend nötigen Abarbeitung der Themen. Ich habe zu November 2021 die Verwaltung von 6 Wohnung an UPMIN abgegeben. Außer komplettem Durcheinander ist aber leider nicht viel geschehen: - das neu eröffnete Mietkonto bleibt nicht mit dem vermietet.deAccount verknüpft und ist damit nicht einsehbar, - die Zahlungsein- und Ausgänge sind nicht ordentlich dokumentiert, z.T. händisch und auch falsch nachgetragen - SEPA's wurden nicht vollständig umgeschrieben, Post geht an UPMIN, Abbuchungen blieben aber bei mir - Mahnungen über nicht gezahlte Rechnungen gingen ein - Grundsteuer nicht abgebucht - Mieteingänge zu Upmin aber Abbuchungen der Versorger blieben bei mir, u.s.w. Meiner Meinung nach ist dieses StartUp heillos überfordert. Nach außen hui, innen pfui. Ich habe ein halbes Jahr Horror hinter mir. Im Endeffekt hatte ich mehr Aufwand denn je zuvor um die Dinge trotz mehrfacher Zusage der Erledigung dann letztendlich doch selbst zu klären. Ich trete nun nach mehreren Klärungsversuchen aufgrund nicht erbrachter Leistungen vom Vertrag zurück. Das Konzept ist sicher gut erdacht, aber bei der Umsetzung hat UPMIN erstmal noch viel zu lernen... So geht's auf jeden Fall nicht. - von DVF | 25.04.2022
  6. Alles bestens. - von RS | 8.04.2022
  7. Ich bin Vermieter und Kunde seit Oktober 2021. Bis jetzt hat noch gar nichts dauerhaft gut funktioniert. Die Anbindung von vermietet.de funktioniert ein Mal und danach nicht wieder. Das schlimmste ist die Kommunikation. Upmin wechselt die Mitarbeiter pausenlos. Niemals ist dein Ansprechpartner direkt zu erreichen. Alle sind immer «im Meeting». Inkompetenz bei Wiedervermietung. Die denken, sie haben Zeit. Und meine Wohnung wird nach drei Monaten Vorlaufzeit wahrscheinlich nicht mal rechtzeitig weiter vermietet. Dafür kostet diese Aktion auch 1,5 Nettomieten plus Mietausfall. Das wird ein Fall für den Anwalt. Finger weg! - von Radboud Oomens | 9.03.2022

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